International
President Donald Trump talks with reporters before departing from Morristown Municipal Airport in Morristown, N.J., Sunday, Aug. 9, 2020. Trump was returning to Washington after spending the weekend at Trump National Golf Club. (AP Photo/Susan Walsh)

Der US-Präsident Donald Trump. Bild: ap / Susan Walsh

Donald Trump attackiert Joe Biden: "Es handelt sich wohl um Drogen"

Wann immer Donald Trump spricht, lässt er keine Gelegenheit aus, um schlecht über seine Kritiker herzuziehen. Besonders der demokratische Gegenkandidat bei der US-Präsidentschaftswahl, Joe Biden, braucht bei Trumps Tiraden ein dickes Fell.

In einem Interview mit dem Sender Fox News hat Trump Biden, ohne einen Beweis dafür zu haben, bezichtigt Drogen zu nehmen. Im Gespräch mit der ehemaligen Richterin Jeanine Ferris sagte er: "Ich denke, es handelt sich wahrscheinlich – möglicherweise – um Drogen."

Die fadenscheinige Begründung führt er weiter aus: "Das höre ich. Ich meine, es gibt möglicherweise Drogen. Ich weiß nicht, wie man es schaffen kann, so schlecht zu sein, dass man nicht einmal einen Satz herausbekommt..."

Trumps Begründung

Seinen Satz beendet er nicht und lässt diesen einfach in der Luft hängen. Trump stützt seine Behauptung auf die zögernden Leistungen Bidens in frühen Debatten, bevor er eine Vorwahl im Bundesstaat South Carolina gewann.

Hier könnt ihr euch den Interview-Ausschnitt ansehen

Trump erzählt weiter über den seiner Ansicht nach schlechten Auftritt. "Sie konnten ja einige Auftritte mit vielen Menschen sehen", beginnt er seine Story und fährt fort:

"Er war, ich meine, ich habe immer gesagt: Wie ist es möglich, dass er vorankommt?"

Trump ist offenbar der Meinung, dass sich Joe Biden nur verbessern kann, wenn er Drogen nimmt. Dass simples Üben und eine gute Vorbereitung auch dafür verantwortlich sein können, hat er wohl nicht bedacht.

Es ist dabei auch nicht das erste Mal, dass Trump Biden mit Drogen in Verbindung bringt. Bereits Mitte August forderte er einen Drogentest von Biden.

(lin)

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

5 Lügen, die Donald Trump in 20-Minuten-Rede erzählte

US-Präsident Donald Trump hat sich bei einer Rede im Bundesstaat Florida als Umweltschützer inszeniert.

Trump unterschrieb bei einer offiziellen Veranstaltung des Weißen Hauses ein zehnjähriges Moratorium: Damit soll die Öl- und Gasförderung vor den Küsten der Staaten Florida, Georgia und South Carolina für diesen Zeitraum verhindert werden.

Die New York Times bezeichnet Trumps Plan als widersprüchlich: Seine Regierung hatte zuvor selbst vorgeschlagen, den Förderungsstopp zu beenden. Die …

Artikel lesen
Link zum Artikel