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Eine Äußerung des US-Demokraten Peter Welch sorgte am ersten Tag der Impeachment-Anhörungen gegen Donald Trump für Aufsehen. imago-montage

Erster Tag der Trump-Anhörungen: US-Demokrat sorgt für einzigen Lacher des Tages

Milan Marquard / watson.ch

Am Mittwoch starteten die öffentlichen Hearings zur Ukraine-Affäre um das mögliche Amtsenthebungsverfahren von US-Präsident Donald Trump. Diese Anhörungen sind in der Regel eine ziemlich trockene und humorlose Angelegenheit – schließlich haben sie einen ernsten Hintergrund.

Was genau ist passiert?

Während der Anhörung des US-Diplomaten William Taylor äußerte sich auch der ranghohe Abgeordnete Republikaner Jim Jordan – und holte zu einem Rundumschlag gegen die Demokraten aus. Er prangerte an, dass der Whistleblower, der die ganze Affäre ins Rollen gebracht hatte, nicht öffentlich aussagen wird. Wortwörtlich sagte Jordan, dass der Kongress nicht die Chance erhalte, diejenige Person zu befragen, "die das Ganze startete".

Jordan führte noch ein wenig aus, dass die Demokraten nichts in der Hand hätten und ein Impeachment-Verfahren lächerlich sei. Danach ergriff Peter Welch, Abgeordneter des Bundesstaates Vermont, das Wort. Welch richtete sich mit folgenden Worten direkt an Jim Jordan:

"Ich wäre froh, die Person befragen zu können, die das Ganze gestartet hat. Präsident Trump ist daher herzlich eingeladen, in diesem Stuhl hier Platz zu nehmen."

Diese Aussage sorgte für herzhafte Lacher im Anhörungssaal. Doch nicht nur vor Ort wurde Welch für seine Aussage gefeiert. Auch auf Twitter sorgte die Punchline für Diskussionsstoff – und viel Zuspruch für Welch. Hier sind einige der Reaktionen:

So reagiert die Twitter-Gemeinde

"Recht hat er... Und bring gleich noch deine Steuererklärung mit, Donny."

Verteidigung der Republikaner: "Trotz aller Beweise, Zeugenaussagen und dem Geständnis des Verdächtigten, ist diese Untersuchung nicht legitim, weil wir nicht wissen, wer die Polizei angerufen hat. "

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