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Die Trumps posierten grinsend mit Waisenkind, dessen Eltern in El Paso getötet wurden

Wie weit gehen Donald Trump und First Lady Melania für ein Foto? Die beiden haben am Mittwoch die US-Städte El Paso und Dayton besucht, in denen zwei Schützen am vergangenen Samstag insgesamt 31 Menschen getötet hatten. Der Fernsehsender CNN berichtete nun, dass für den Trump-Besuch in El Paso extra Patienten zurück in ein Krankenhaus gebracht worden seien, die zuvor bereits entlassen wurden. Darunter auch ein Baby, dessen Eltern bei dem Attentat getötet wurden.

Das Bild allein sorgte bereits für Kritik: "Warum lächeln die so?", fragten sich Nutzer in den Sozialen Medien, nach einem Tweet der First Lady.

Besonders an diesem Bild entzündete sich die Kritik:

Bild

Bild: twitter/melania trump

Die Eltern des Babys, das Melania Trump lächelnd im Arm hält, waren bei dem rassistisch motivierten Attentat in El Paso erschossen worden. Laut einem Bericht des CNN-Korrespondenten Jim Acosta starben sie, während sie ihr Kind von den Schüssen abschirmten. Der Schütze tötete insgesamt 22 Menschen.

Bereits im Vorfeld des Trump-Besuches in El Paso gab es Kritik am Präsidenten. Keiner der noch im Krankenhaus befindlichen Überlebenden war gewillt, Trump zu treffen. Stattdessen, so berichtet Acosta, seien zwei bereits entlassene Patienten für den Besuch zurück gebracht worden sein. Einer davon sei das Waisenkind von Melania Trumps Foto.

Donald Trump erntet nun nicht nur für sein Grinsen – und den Daumen hoch – Kritik. Er hatte den Krankenhausbesuch außerdem genutzt, um mit der hohen Besucherzahl bei einer seiner Veranstaltungen in El Paso zu prahlen und sich über den demokratischen Politiker Beto O'Rourke lustig zu machen.

(fh)

Natürlich sind die Aussagen von Clemens Tönnies rassistisch!

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