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President Donald Trump waves as he boards Air Force One at Lima Allen County Airport. Wednesday, March 20, 2019, in Lima, Ohio. Trump is flying to Canton, Ohio for a fundraising event.  (AP Photo/Evan Vucci)

Was ein Twitterer... Bild: AP

Du denkst, Trump kann auf Twitter nicht mehr tiefer sinken? Denk nochmal nach

In den USA wird momentan fleißig über den ehemaligen Vize-Präsidenten Joe Biden debattiert. Grund dafür: Zwei Frauen haben ihm vorgeworfen, sie belästigt zu haben. Jüngst äußerte sich Biden in einem Video zu den Belästigungsvorwürfen:

"In meinen vielen Jahren im Wahlkampf und im öffentlichen Leben habe ich unzählige Handschläge ausgetauscht, Umarmungen, Sympathiebekundungen, Unterstützung und Trost. Nicht einmal, nie, hätte ich gedacht, unangemessen zu handeln."

Brisanz haben die Vorwürfe, weil sich Biden momentan überlegt, ob er ebenfalls ins Präsidentschaftsrennen für 2020 einsteigen soll. In Umfragen liegt er teilweise weit vor anderen demokratischen Kandidaten.

Die Vorwürfe gegen Biden sind ein gefundenes Fressen für Donald Trump. Der US-Präsident nimmt sie zum Anlass, einen möglichen Rivalen bereits frühzeitig zu attackieren. Und das ziemlich unzimperlich.

Das ist der Tweet:

In aller Nüchternheit: Der amtierende US-Präsident postet auf seinem offiziellen Kanal ein schlecht gefaktes Video, das einen möglichen Herausforderer verunglimpft.

Die Aufnahmen stammen einerseits vom Video, indem sich Biden jüngst erklärte. Der andere Teil stammt von einem Vorfall aus dem Jahr 2015, bei dem Biden die Frau des damaligen Verteidigungsministers Ash Carter streichelt.

Zudem wurde über das Video eine Tonspur gelegt, auf der heftiges Atmen zu hören ist. Es spielt auf den Vorwurf von Lucy Flores an, Biden habe sich 2014 ihr von hinten genähert, an ihrem Haar gerochen und einen Kuss auf den Hinterkopf gegeben.

So reagiert das Netz:

Das Meme wird von Unterstützern gefeiert. Trump habe gerade den Favoriten der Demokraten zerstört.

Nein, widersprechen die Gegner. Trump habe nur gezeigt, wie unsicher und kindisch er sei.

Ein anderer User weist darauf hin, dass niemand Biden des sexuellen Übergriffs beschuldigt habe, während es bei Trump bereits 17 Frauen seien.

Und natürlich der Klassiker: "Grab 'em by the Pussy."

Und ja: "Ich wünschte, mein Präsident wäre zu beschäftigt für Shitposts."

(jaw)

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