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FILE PHOTO: White House adviser Kellyanne Conway speaks to reporters at the White House in Washington, U.S., August 6, 2020. REUTERS/Cheriss May/File Photo

Kellyanne Conway. Bild: reuters / Cheriss May

Sie erfand "alternative Fakten": Trump-Beraterin Conway hört auf

Die Beraterin und Wahlkampf-Managerin 2016 des US-Präsidenten Donald Trump ist aus privaten Gründen zurückgetreten. Ende des Monats werde sie das Weiße Haus verlassen, um sich auf ihre Familie zu konzentrieren, erklärte Kellyanne Conway.

Der Zeitpunkt kommt denkbar ungünstig für Trump – am 3. November steht er gegen Joe Biden zur Wiederwahl. Conway zählt zu einer seiner loyalsten Weggefährten, obwohl Trump ihren Mann nach Kritik an seiner Person als "Ehemann aus der Hölle" bezeichnete. George Conway sagte, er halte Trump "für sein Amt geistig ungeeignet".

Kellyanne Conway selbst hatte ihren Moment größter Bekanntheit im Januar 2017: Am 22. Januar 2017, kurz nach Trumps Vereidigung als Präsident, verteidigte sie in einem Interview gegenüber dem TV-Sender NBC eine Aussage von Trumps Sprecher Sean Spicer über die Menge an Zuschauern bei der Vereidigung. Spicer habe eben "alternative Fakten" geäußert, meinte Conway. Der Ausdruck "alternative Fakten" hat seither Eingang in den allgemeinen Sprachgebrauch gefunden, als Symbol für die Desinformation durch manche Regierungen oder Verschwörungsgläubige. "Alternative Fakten" wurde außerdem zum "Unwort des Jahres" 2017 gewählt.

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Conways "Alternative Facts"-Interview im Januar 2017. Video: YouTube/NBC News

(se/reuters)

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