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Michael Cohen, former lawyer to President Donald Trump, leaves his apartment building on New York's Park Avenue, Friday, Dec. 7, 2018. In the latest filings Friday, prosecutors will weigh in on whether Cohen deserves prison time and, if so, how much. (AP Photo/Richard Drew)

Trumps früherer Anwalt und Intimus Michael Cohen gilt als Schlüsselfigur in den Ermittlungen zum zweifelhaften Verhältnis des US-Präsidenten zu Russland. Bild: AP

Trump soll Anwalt zum Lügen in der Russland-Affäre beauftragt haben

Am Donnerstagabend (Ortszeit) hat das US-Nachrichtenportal Buzzfeed News einen Bericht veröffentlicht, in dem es heißt, dass US-Präsident Donald Trump seinen früheren Anwalt Michael Cohen zum Lügen vor dem US-Kongress beauftragt haben soll. Sollte sich die Recherche bestätigen, würde der Bericht den bisher klarsten Beweis für eine Behinderung der Justiz durch das Trump-Lager liefern. 

Außerdem soll Trump Cohens Plan, Russland während der Präsidentschaftskampagne zu besuchen, um die Baupläne mit Präsident Wladimir Putin persönlich zu verhandeln, unterstützt haben. Auch wenn Trump selbst abstreite, mit Russland Geschäfte zu machen, hätten er und seine Kinder, Ivanka und Donald Trump Jr., regelmäßig detaillierte Berichte von Cohen über das Projekt erhalten, heißt es in dem Bericht. Laut BuzzFeed News habe Cohen dies auch Sonderermittler Mueller mitgeteilt.

Cohen hatte ursprünglich erklärt, die Pläne seien im Januar 2016 aufgegeben worden – also bevor der Vorwahlkampf für Trump richtig wichtig wurde. Später räumte Cohen ein, noch bis ungefähr Juni 2016 versucht zu haben, eine Genehmigung der russischen Behörden für das Bauprojekt zu erhalten. Seine Bemühungen liefen also in der kritischen Phase von Trumps Wahlkampf weiter, während sich der Unternehmer als Kandidat der Republikaner herauskristallisierte.

Wer ist Michael Cohen?

Cohen gilt als eine Schlüsselfigur in der Russland-Untersuchung. Er hat sich mit Trump überworfen und kooperiert mit dem Sonderermittler Robert Mueller, der mögliche Geheimabsprachen des Trump-Lagers mit Russland im US-Wahlkampf 2016 untersucht. Der 52-Jährige wurde als Trumps "Ausputzer" beschrieben, er hat Insiderwissen. Cohen bekannte sich im November vor Gericht für schuldig, vor zwei Untersuchungsausschüssen im Kongress falsche Angaben zu dem geplanten Trump-Tower in Moskau gemacht zu haben.

(pb/aj/dpa)

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