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War ja klar, dass jemand Trump für den Nobelpreis nominiert

Es war eine große Trump-Woche, zumindest aus der Sicht des Präsidenten und seiner Anhänger. Als erstes US-Staatsoberhaupt in der Geschichte hat sich Trump mit einem Führer Nordkoreas getroffen.

Ein riesiges und inszeniertes Event, das Unterstützer wie Kritiker Trumps in heftige Emotionen versetzte.

Ablenken soll das alles von Problemen zuhause, aber die bleiben:

Jetzt gibt es kurz vor dem Wochenende noch einen weiteren, von Trump-Unterstützern wohl sehensüchtig erwarteten Höhepunkt.

Zwei norwegische Politiker haben den US-Präsidenten für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen.

Christian Tybring-Gjedde von der rechten Forschtrittspartei sagte:

"Der Präsident hat einen riesigen und wichtigen Schritt in Richtung Abrüstung, Frieden und Schlichtung zwischen Nord- und Südkorea begangen"

politico

Schon zuvor hatten US-Politiker sich für Trumps Nominierung für den renomierten Preis ausgesprochen, den zuletzt auch Barak Obama gewann.

Auch Großbritanniens Außenminister Boris Johnson fragte damals, warum Trump den Preis nicht gewinnen sollte, falls er den Friedesprozess in Nordkorea in Gang bringen könnte.

Man darf das jetzt allerdings nicht überbewerten: Die Nominierungen für den Friedensnobelpreis können durch jedes Mitglied einer Regierung oder eines internationalen Gerichts erfolgen. Auch Professoren und Leiter von Friedensforschungsinstituten können Vorschläge machen.

Es sollte also nicht verwundern, dass Trump nominiert ist, sondern dass er sich nicht selbst nominiert hat.

(mb)

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