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#unwantedivanka – so macht sich das Netz über Trumps Tochter lustig

Noch immer liefert Ivanka Trumps Auftritt beim G20-Gipfel im japanischen Osaka Gesprächsstoff. Unter #unwantedivanka wird die Präsidententochter derzeit in historische Bilder gephotoshoppt – und darin wirkt sie überall ziemlich fehl am Platz.

Alles begann mit dem Video, das die französische Regierung in den sozialen Medien verbreitete. Es zeigt Ivanka Trump während einer ziemlich hölzernen Unterhaltung am G20-Gipfel in Osaka. Trump versucht mit Emmanuel Macron, Theresa May und Christine Lagarde ins Gespräch zu kommen – diese scheinen jedoch wenig begeistert von der Anwesenheit der US-Präsidententochter.

Ivanka Trumps Auftritt löste einen Sturm der Entrüstung aus. Mehrere Politiker der US-Demokraten kritisierten Trumps Rolle als Diplomatin am G20-Gipfel. Die Kongressabgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez schrieb auf Twitter: "Es mag die Leute schockieren, aber die Tochter von jemanden zu sein, ist keine Qualifikation. Es schadet unserem Ruf, wenn der Präsident die Dinge nicht ernst angeht und die Welt einfach weiter macht."

Michael McFaul, ein ehemaliger Botschafter während der Obama-Regierung, beschwerte sich ebenfalls über Trumps Tochter. "Ich hoffe, die Amerikaner werden nicht vergessen, wie absolut bizarr es ist, dass die Tochter eines Präsidenten 1. im Weißen Haus arbeitet, 2. an G20-Gipfeln und bilateralen Treffen teilnimmt und 3. diese inhaltslosen Zusammenfassungen von sich gibt."

Das Netz spinnt den Faden nun weiter und startete kurzerhand #unwantedivanka. Ergebnis: Mithilfe von Photoshop wird die 37-Jährige derzeit in historische Bilder gebeamt.

(ohe)

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