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A Bomb Squad worker in a Bomb Suit gives a thumbs up after a suspicious package which turned out to be an explosive device was discovered in a New York Post Office which was addressed to former Director of National Intelligence James Clapper and CNN on 52nd Street in New York City on October 25, 2018. Two more suspected mail explosives were discovered in New York City and in Florida early Friday, one addressed to former Director of National Intelligence James Clapper and one to New Jersey Sen. Cory Booker. PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxHUNxONLY NYP20181126102 JOHNxANGELILLO

Ein Bombenexperte bei den Untersuchungen einer Rohrbombe, die an ein CNN-Büro in New York geschickt wurde.  Bild: imago

US-Briefbomben: Wer der mutmaßliche Absender ist – und was du sonst noch wissen musst

Was ist passiert?

Mehrere prominente demokratische Politiker und andere Trump-Kritiker sollten in den USA Rohrbomben per Post erhalten. Die Sendungen konnten jedoch abgefangen werden, bevor sie die Adressaten erreichten. Verletzt wurde bislang niemand. Ein Verdächtiger wurde inzwischen in Florida gefasst und angeklagt. 

Wie viele Bomben wurden verschickt und an wen? 

Am Freitag wurden zwei weitere verdächtige Pakete abgefangen. Eines war für Ex-CIA-Chef James Clapper bestimmt, das andere für den demokratischen Senator Cory Booker. 

Das macht bisher insgesamt zwölf Briefbomben. Die restlichen zehn waren adressiert an: 

Wer ist der Verdächtige?

Der als Hauptverdächtiger in der Briefbombenserie festgenommene heißt Cesar S. und ist 56 Jahre alt. Er ist eingeschriebenes Mitglied der Republikaner und bereits häufiger polizeilich aufgefallen, unter anderem wegen einer Bombendrohung im Jahr 2002. 

Auf dem Kleinbus des Tatverdächtigen sind auf einem von CNN verbreiteten Foto mehrere Aufkleber mit den Porträts von Präsident Donald Trump und Vizepräsident Mike Pence zu sehen. Auch ein Aufkleber mit der Aufschrift "CNN ist zum Kotzen" ist zu erkennen. Die Festnahme erfolgte auf einem Parkplatz im Bundesstaat Florida.

Zuvor wurden Fingerabdrücke von S. auf einem der versandten Päckchen an eine Kongressabgeordnete gefunden, teilte das FBI mit.

Was passiert jetzt mit dem Verdächtigen? 

S. werden verschiedene Anklagepunkte zur Last gelegt, unter anderem der Transport von Sprengstoff, illegaler Versand von Sprengstoff und Bedrohung von ehemaligen Präsidenten und anderen Personen. Sollte er verurteilt werden, drohen ihm bis zu 58 Jahre Gefängnis. 

Was sagt Donald Trump?

US-Präsident Donald Trump verurteilte die versuchten Briefbomben-Anschläge beim "Young Black Leadership Summit" am Freitag scharf. Sie seien abscheulich und hätten keinen Platz in "unserem Land". Er rief die Amerikaner dazu auf, sich zu verbünden und der Welt zu zeigen, dass sie in "Frieden und Liebe und Harmonie" zusammen stünden.

Trump hatte zudem getwittert, der "Bomben-Kram" schade dem Wahlkampf seiner Republikaner. Am 6. November findet die Kongresswahl statt. Trump sagte am Abend, er sei über die Festnahme informiert worden. Der Täter werde mit der vollen Härte des Gesetzes bestraft, kündigte er an.

Wie geht es weiter? 

Die Ermittlungen dauern an. "Es ist nach wie vor möglich, dass weitere Pakete geschickt wurden oder werden", sagte FBI-Vizechef William Sweeney. Landesweit seien Hunderte Ermittler mit dem Fall befasst. 

(tam/pb/reu/afp/dpa) 

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