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President Donald Trump walks to speak with reporters before departing on Marine One from the South Lawn of the White House, Thursday, Sept. 12, 2019, in Washington. Trump is en route to Baltimore.(AP Photo/Alex Brandon)

Bild: AP

Geheimbericht von Whistleblower veröffentlicht: Jetzt wächst der Druck auf Trump

US-Präsident Donald Trump gerät zunehmend unter Druck. Die Ukraine-Affäre setzt ihm zu. Nun ist auch die Beschwerde des Whistleblowers öffentlich, der die Sache ins Rollen gebracht hat.

Die Beschwerde hatte die Affäre um ein Telefonat zwischen Trump und Selenskyj ins Rollen gebracht.

Am Mittwoch war bereits ein Gesprächsprotokoll zu dem umstrittenen Telefonat veröffentlicht worden, das die Unterredung aber nicht wortwörtlich wiedergibt, sondern nur auf Notizen von Anwesenden basiert.

Aus Sicht vieler Demokraten zeigt das Gesprächsprotokoll, dass Trump mit Hilfe einer ausländischen Regierung seinem politischen Rivalen Joe Biden - dem wohl aussichtsreichsten demokratischen Präsidentschaftsbewerber für die Wahl 2020 - schaden und damit den Wahlkampf beeinflussen wollte.

Die Demokraten hatten am Dienstag Vorbereitungen für ein Amtsenthebungsverfahren gegen Trump eingeleitet.

Sie werfen ihm Verfassungsbruch vor. Sie wollen aber den Wortlaut des Gespräches.

Bereits am Mittwoch hatten Mitglieder der Geheimdienstausschüsse Einblick in die Beschwerde des Whistleblowers bekommen, die dieser bei einem internen Kontrollgremium eingereicht hatte. "Nachdem ich die Beschwerde des Whistleblowers gelesen habe, bin ich sogar noch besorgter über das, was passiert ist", sagte der Minderheitsführer der Demokraten im Senat, Chuck Schumer:

"Es gibt so viele Fakten, die untersucht werden müssen. Es ist sehr beunruhigend."

In dem Papier schreibt der Whistleblower weiter, im Rahmen seiner Dienste habe er Informationen mehrerer Regierungsmitarbeiter erhalten, dass "der Präsident der Vereinigten Staaten die Macht seines Amtes nutzt", um die Einmischung eines anderen Landes in die US-Wahlen 2020 zu fordern.

(hau/dpa)

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