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Eine Woche aus der Hölle: Jetzt wird auch noch Trumps Finanzchef zum Problem

Für Donald Trump vergeht derzeit kein Tag ohne unangenehme Nachrichten. Nun gerät er in der Schweigegeld-Affäre immer stärker unter Druck. Allen Weisselberg rückte am Freitag als Schlüsselfigur aus seinem Firmenkonsortium in den Fokus.

Das "Wall Street Journal", der Sender NBC News und andere US-Medien berichteten, Weisselberg sei im Zuge der Ermittlungen gegen Trumps Anwalt Michael Cohen Immunität zugesichert worden.

Wer ist Weisselberg und warum ist er so wichtig?

Weisselberg gilt als Schlüsselfigur im Blick auf die Finanzen von Trumps Firmenkonsortium. Er fing in den 70-er Jahren bei der Organisation an, als Trumps Vater Fred das Unternehmen führte.

Inzwischen ist er einer der Treuhänder, denen Trump die Geschäfte übertragen hat, als er sie nach seiner Wahl zum Präsidenten abgegeben hatte. Insider sagten dem Sender CNN, Weisselberg kenne jeden Schritt der Trump-Geschäfte, von der Steuererklärung bis zu Firmenverkäufen.

Das "Wall Street Journal" schrieb, Weisselberg sei vor einiger Zeit von einer Grand Jury vorgeladen worden und habe dann mit Ermittlern gesprochen. Die Zeitung wies aber darauf hin, dass sie nicht habe klären können, ob Weisselberg den Ermittlern gesagt habe, ob Trump von den Schweigegeldzahlungen gewusst habe.​

Auch ein anderer Trump-Vertrauter soll Immunität bekommen haben... 

Das "Wall Street Journal" hatte zuvor berichtet, dass Ermittler dem Trump wohlgesonnenen Verleger David Pecker Immunität gewährt hätten. Pecker habe sich mit den Ermittlern getroffen und ihnen Details zu den von Cohen arrangierten Zahlungen dargelegt.

Dabei sei es auch um Trumps Wissen über den Deal gegangen, berichtete die Zeitung unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Mit Peckers Aussage hätten die Ermittler nun Erklärungen von mindestens zwei Personen, dass Trump von den Zahlungen gewusst habe, zitierte die Zeitung eine der Quellen.

Trump hat es gerade nicht leicht. 

Die für Trump wohl herausforderndste Phase seiner Präsidentschaft hatte am Dienstag begonnen, als sein langjähriger Anwalt Michael Cohen sich vor einem Gericht in New York schuldig bekannte und aussagte, er habe im Auftrag Trumps Schweigegelder an zwei Frauen gezahlt, die behaupten, eine Affäre mit diesem gehabt zu haben.

(hd/dpa)

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