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Mick Mulvaney Director of the Office of Management and Budget, speaks during a Cabinet meeting with President Donald J. Trump at the White House on October 17, 2018 in Washington, D.C. PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxHUNxONLY WAPOCT20181017335 KEVINxDIETSCH

Mick Mulvaney soll Trumps Weißes Haus in Zukunft leiten – kommissarisch. Bild: imago stock&people

Trump hat neuen Stabschef gefunden – doch seine Verkündung wirft Fragen auf

Der bisherige Haushaltsdirektor soll vorübergehend der neue Stabschef von US-Präsident Donald Trump werden. Der 51-jährige Mick Mulvaney solle im kommenden Jahr Stabschef John Kelly ersetzen, teilte Trump am Freitag auf Twitter mit.

Der Abgang gehört zu einer Reihe von Personalwechseln, mit denen Trump sein Team neu aufstellen will. Der Posten des Stabschefs gilt als einer der wichtigsten in Washington. Der Inhaber setzt die Prioritäten des Präsidenten um und soll sicherstellen, dass das Staatsoberhaupt über die notwendigen Informationen für seine Entscheidungen verfügt. Trumps erster Stabschef, Reince Priebus, blieb sechs Monate im Amt.

Und wie lange bleibt Mulvaney?

Aus dem Weißen Haus hieß es über Mulvaney: "Es gibt kein Zeitlimit. Er ist kommissarischer Stabschef, was bedeutet, dass er der Stabschef ist." Auf die Frage, warum Trump Mulvaney dann nur als kommissarischen Stabschef verkündet habe, hieß es: "Weil das ist, was der Präsident möchte."

Bei der Suche nach einem neuen Stabschef hatten sich zuletzt Insidern zufolge zwei Kandidaten herauskristallisiert: Trumps Schwiegersohn und Berater Jared Kushner sowie der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer. Für Kushner hätten sich mehrere Berater starkgemacht, sagten am Freitag zwei mit dem Vorgang vertraute Personen.

Ein Insider hatte zunächst der Nachrichtenagentur Reuters erklärt, auch der frühere Gouverneur von New Jersey, Chris Christie, sei ein potenzieller Kandidat mit guten Aussichten. Christie erklärte jedoch im Laufe des Tages, er stehe für das Amt nicht zur Verfügung. 

Frühere Mitarbeiter des Weißen Hauses haben in Insider-Berichten ein Bild von chaotischen Zuständen gezeichnet. Der Stabschef, der eine Art rechte Hand des Präsidenten ist, muss anders als viele andere hochrangige Regierungsmitarbeiter nicht vom Senat bestätigt werden.

(pb/rtr/dpa)

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