President Donald Trump, center, and first lady Melania Trump, third from left, accompanied by Rep. Matt Gaetz, R-Fla., second from left, Sen. David Perdue, R-Ga., fifth from left, and Rep. Mark Meadows, R-N.C., right, arrive for Game 5 of the World Series baseball game between the Houston Astros and the Washington Nationals at Nationals Park in Washington, Sunday, Oct. 27, 2019. (AP Photo/Andrew Harnik)

US-Präsident Donald Trump wurde auch schon mal herzlicher empfangen. Bild: Andrew Harnik/AP

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Was für ein Empfang: US-Präsident Donald Trump ist beim ersten Besuch eines US-Präsidenten bei der Finalserie der nordamerikanischen Baseball-Liga MLB seit 18 Jahren vom Publikum ausgebuht worden.

Trump besuchte am Sonntagabend das fünfte Spiel der Best-of-Seven-Serie zwischen den Washington Nationals und den Houston Astros bei. Die Houston Astros entschieden das Match für sich und liegen nun 3:2 vor den Washington Nationals. Trump hatte am Donnerstag angekündigt, das Spiel zu besuchen. Den symbolischen ersten Ball wollte er aber nicht werfen. Der übergewichtige Präsident sagte, er müsste in diesem Fall eine schusssichere Weste tragen. "Ich werde zu schwer aussehen."

Beobachter spekulierten, Trump könnte ausgebuht werden, sollte er das Spielfeld betreten. Stattdessen warf der prominente Koch und Restaurantbetreiber José Andrés den symbolischen ersten Ball – er ist ein ausgesprochener Kritiker Trumps. Andrés dankte den beiden Teams dafür, dass sie einen Migranten für den "First Pitch" eingeladen hatten.

MLB-Geschäftsführer Rob Manfred hatte vorab gesagt, Trump werde erst nach Beginn des Spiels im Stadion sein, um Fans auf ihrem Weg dorthin nicht zu behindern. "Ehrlich gesagt, wir waren sehr dankbar dafür." Wenn Trump sich mit seinem schwer gesicherten Konvoi durch die US-Hauptstadt bewegt, werden zahlreiche Straßen abgeriegelt. Trump verließ das Match vor dem Ende des Spiels.

Der Besitzer der Washington Nationals, Mark Lerner, hatte Kritik am Besuch Trumps zurückgewiesen. "Er hat alles Recht zu kommen", sagte Lerner der "Washington Post". "Er ist der Präsident der Vereinigten Staaten, ob einem das gefällt oder nicht."

(pb/dpa)

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