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U.S. Attorney General Jeff Sessions listens as President Donald Trump addresses members of his cabinet during a cabinet meeting at the White House in Washington, U.S., August 16, 2018.  REUTERS/Kevin Lamarque

Autsch. Bild: REUTERS/Kevin Lamarque

"Ich habe keinen Justizminister" – Trump attackiert Jeff Sessions

Was sich US-Justizminister Jeff Sessions von seinem Chef anhören musste, hört bestimmt kein Arbeitnehmer. Denn US-Präsident Trump hat seinen Justizminister Jeff Sessions verbal scharf angegriffen – mal wieder. "Ich bin nicht glücklich mit zahlreichen Dingen", sagte Trump am Mittwoch dem Onlineportal Hill.TV mit Blick auf die Arbeit seines Ministers. 

"Ich habe keinen Justizminister. Es ist sehr traurig"

Donald Trump über Jeff Sessions

Der in der Russlandaffäre massiv unter Druck stehende US-Präsident hatte Sessions Anfang August angewiesen, die Untersuchungen des Sonderermittlers Robert Mueller zu den mutmaßlichen russischen Einmischungen in den US-Wahlkampf 2016 "unverzüglich" zu beenden. Dabei ignorierte er, dass Sessions gar nicht für Mueller zuständig ist. Der Minister hatte sich kurz nach seinem Amtsantritt wegen seiner Rolle in Trumps Wahlkampfteam für befangen erklärt und aus den Ermittlungen zurückgezogen.

FILE - In this June 21, 2017, file photo, former FBI Director Robert Mueller, the special counsel probing Russian interference in the 2016 election, departs Capitol Hill following a closed door meeting in Washington. Mueller is willing to accept written responses from President Donald Trump regarding any potential coordination between his campaign and the Kremlin’s efforts to interfere in the 2016 presidential election. (AP Photo/Andrew Harnik, File)

Sonderermittlers Robert Mueller scheint Trump ein Dorn im Auge zu sein. Quelle: AP

Die Oberaufsicht über die Russland-Ermittlungen führt seitdem Vizejustizminister Rod Rosenstein. Er setzte Mueller im Mai 2017 als Sonderermittler ein. Mit diesem Vorgehen zog Sessions den Zorn Trumps auf sich.

(aj/afp)

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