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Tesla CEO Elon Musk, second from right, arrives at U.S. District Court Wednesday, Dec. 4, 2019, in Los Angeles. Musk is going on trial for his troublesome tweets in a case pitting the billionaire against a British diver he allegedly dubbed a pedophile. (AP Photo/Mark J. Terrill)

Elon Musk vor seinem Gerichtstermin in Los Angeles. Bild: AP Photo/Mark J. Terrill

Nach "Pädo-Typ"-Beleidigung: Elon Musk von Gericht freigesprochen

Tesla-Chef Elon Musk ist vom Vorwurf der Verleumdung freigesprochen worden. Die Geschworenen in Los Angeles sprachen den Milliardär am Freitag (Ortszeit) von dem Vorwurf der Beleidigung frei, den der britische Höhlenforscher Vernon Unsworth gegen ihn erhoben hatte.

Unsworths Anwalt Lin Wood hatte zuvor 190 Millionen Dollar an Schadenersatz von Musk gefordert, weil dieser ihn im Sommer 2018 auf Twitter unter anderem als "Pädo-Typ" attackiert hatte.

Musk umarmte seinen Anwalt bei der Urteilsverkündung und sagte anschließend vor Journalisten, sein "Glaube an die Menschheit ist wieder hergestellt".

Der Tesla-Chef setzte daraufhin aber eine Reihe von Twitter-Botschaften ab, darunter der Tweet zu dem "Pädo-Typen". Vor Gericht verteidigte Musk seine Wortwahl später damit, dass "pädophiler Kerl" eine "allgemeine Beleidigung" sei.

Sein Anwalt sprach von "frotzelnden Tweets in einem Streit unter Männern". Er habe den Rettungstaucher nicht ernsthaft als pädophil bezeichnen wollen, sondern als "widerlichen Kerl", sagte Musk. Er betonte, dass er sich mehrfach entschuldigt habe.

(hd/afp/dpa)

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