Photographs illustrating Apple s advertisements to promote the IPhone 12 Mini in the metro station of the St Lazare train station in Paris on December 22nd, 2020. PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY JulienxMattiax/xLexPictorium LePictorium_0239744

Weil der App Store zurzeit die einzige Möglichkeit ist, Funktionen und Inhalte auf Smartphones von Apple zu laden, stehen die Regularien des Online-Handels unter Beobachtung durch die EU-Kommission. Bild: IMAGO / Le Pictorium

EU-Komission beobachtet Apple-Regularien: Hersteller wehrt sich

Apple verweist inmitten des verschärften Augenmerks von Regulierern auf seinen App Store auf eine wachsende Bedeutung der Plattform für Jobs in Deutschland und Europa. So unterstütze der App Store in Deutschland aktuell 250.000 Arbeitsplätze – das seien acht Prozent mehr als im Vorjahr, teilte der iPhone-Konzern am Montag mit. In Europa seien es 1,7 Millionen Jobs.

EU-Kommission stellt "App Store"-Prinzip infrage

Apple steht nach Beschwerden von Konkurrenten unter anderem im Blickfeld der EU-Kommission und britischer Wettbewerbshüter. Dabei geht es etwa darum, dass Apples App Store der einzige Weg ist, um Anwendungen auf iPhones und iPad-Tablets zu laden. Außerdem gibt es Beschwerden dagegen, dass der Verkauf digitaler Güter und Dienstleistungen in den Anwendungen über Apples System der In-App-Käufe laufen muss, bei dem der Konzern 15 bis 30 Prozent des Preises einbehält. Apple betont, die Vorgaben dienten dem Schutz der Nutzer.

Von deutschen Entwicklern stammten mehr als 60.000 Anwendungen im App Store, und drei Viertel ihrer Erlöse bekämen sie aus dem Ausland, hieß es weiter. Seit der App-Store-Einführung hätten Entwickler aus Deutschland mehr als zwei Milliarden Euro an Gesamteinnahmen erzielt. Im vergangenen Jahr seien die Erlöse um 21 Prozent gestiegen, teilte Apple ohne eine genaue Zahl mit.

(vdv/dpa)

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