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Bild: getty images/montage: watson

Was Pamela Anderson mit der Europawahl 2019 zu tun hat

Pamela Anderson ist vieles, aber kein Fan von Donald Trump. Und auch von der Politik des österreichischen Bundeskanzlers Sebastian Kurz hält die Schauspielerin wenig. Das machte sie in der vergangenen Woche auf Twitter klar, nachdem Kurz Trump in Washington besucht hatte.

Auf Deutsch:

"Trump ist stolz darauf, eine Mauer zu bauen, Kurz ist stolz darauf, die Balkanroute geschlossen zu haben und ich bin stolz darauf, nächste Woche nach Österreich zu kommen, um zu zeigen, dass das keine Lösung für Europas tiefliegende Probleme ist."

Pamela Anderson unterstützt linke Bewegung

Nach Österreich kommt Pamela Anderson, um am Mittwoch auf dem Elevate-Festival in Graz zu sprechen. Dort wird sie auch eine Pressekonferenz geben, gemeinsam mit der linken Bewegung "Demokratie in Europa", die dieses Jahr zur Europawahl antritt.

Elevate Festival

Das Elevate Festival für zeitgenössische Musik, Kunst und politischen Diskurs findet seit 2017 jährlich in Graz statt.

Die europaweit unter dem Namen "Democracy in Europe Movement 2025" oder kurz DiEM25 bekannte Bewegung wurde 2016 unter anderem vom ehemaligen griechischen Finanzminister Yanis Varoufakis gegründet. Zur Europawahl tritt Varoufakis in Deutschland als Spitzenkandidat der Bewegung an. Auf Platz zwei der Wahlliste steht die Österreicherin Daniela Platsch.

Mit ihr und dem kroatischen Philosophen Srećko Horvat tritt Pamela Anderson auch in Graz auf. Das Thema:

"Warum Europa einen Green New Deal braucht."

Ein "Green New Deal" ist vor allem in der progressiven US-Politik die Idee der Stunde. Er soll den Klimawandel bekämpfen und dabei auch noch Jobs schaffen.

Aktivistin Anderson

Pamela Anderson schon lange nicht mehr "nur" Schauspielerin und Model. Sie ist leidenschaftliche Aktivistin. Auf Twitter kommentiert sie das Weltgeschehen.

Sie äußert sich zur europäischen Migrationspolitik.

Zum "Green New Deal".

Zu den "Fridays for Future"-Protesten.

Und zwischen Hunderten ästhetischen Schwarz-Weiß-Fotos auf ihrem Instagram-Account solidarisiert sie sich mit den Gelbwesten-Protesten.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Yellow Vests and I I am glad that the media noticed my brief Twitter take on the situation in France, my adopted country, which has been experiencing a series of mass protests in the last few weeks. Some followers accused me of "throwing support" behind the riots and violence and not understanding the problem. This is so biased. Why? Let's see! Why these protests now? Instead of being hypnotized by the burning images, I wanted to ask "where did the protests come from?" "Yellow Vests" ("Gilets Jaune" named after roadside-safety vests) are a mass popular movement against the current establishment. It is a revolt that has been simmering in France for years. A revolt by ordinary people against the current political system which - as in many other western countries – colludes with the elite and despises its own citizens. The protest started when President Macron announced an increase in carbon and air pollution taxes. The next increase will happen in January. This is supposed to collect more money for the state budget and also motivate people to use alternatives to diesel-fuelled cars. Macron would like to ban diesel cars by 2040. But the French state encouraged people to buy diesel fuelled cares for many years. For example, in 2016, 62% of cars in France were diesel cars, as well as 95% of all vans and small lorries. So it is no wonder that many people view the new policy as a total betrayal. Getting a new car is probably not a big deal for President Macron and his ministers. But it is way too difficult for many people who are already financially stretched to the max . Many poor people will not be able to get to work, especially if there is no reliable public transport in place throughout. Many old people will not be able to get to the shops or to the doctor. Lots of media see Yellow Vests protesters as criminals causing destruction. I see forces of destruction on the other side. What about the violence? I am a committed pacifist. I despise violence. But I also know that when protests end in violence it is too often the failure and the fault of the state. The failure of the state to enable people to be heard.

Ein Beitrag geteilt von The Pamela Anderson Foundation (@pamelaanderson) am

Die Pressekonferenz mit Pamela Anderson gibt es am Mittwoch um 15 Uhr auf der Facebook-Seite von "Demokratie in Europa" im Livestream zu sehen.

Seine Homosexualität sollte ihm ausgetrieben werden: Ein Betroffener berichtet über christliche "Homo-Heiler".

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Video: watson/katharina kücke, max biederbeck

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