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Jean-Claude Juncker, President of the European Commission, wipes his face during a press conference after the informal EU summit in Salzburg, Austria, Thursday, Sept. 20, 2018. (AP Photo/Kerstin Joensson)

Bild: AP

Brexit?😕 Alles wird gut, sagt Jean-Claude Juncker

Der Brexit kommt. Am 29. März 2019 gehen die Briten raus aus der EU. Nur die Abschiedsbestimmungen sind unklar. 

Seit Wochen dominieren deshalb Horrorszenarien in den Medien. 

Jetzt gibt EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker Entwarnung. Österreichischen Medien, die in Brüssel nachgefragt haben, erklärte er: 

"Ich habe Grund zu denken, dass sich das Annäherungspotential zwischen beiden Seiten in den vergangenen Tagen vergrößert hat."

Jean-Claude Juncker, Präsident der EU-Kommission

"Ich bin der Meinung, dass wir Abstand nehmen müssen von diesem Szenario eines 'no deal'", sagte Juncker weiter. Er gehe davon aus, dass sich die EU und London einigen. "So weit sind wir noch nicht. Aber unser Wille ist ungebrochen, mit der britischen Regierung eine Verständigung zu erzielen."

Aufatmen auch in Großbritannien

Die EU hatte die britische Regierungschefin Theresa May zuletzt auflaufen lassen. Nun muss sie aber fürchten, dass May von den Anhängern eines harten Brexits in der Partei gestürzt wird. Deshalb kommt man ihr nun entgegen. Informierte Medien in Brüssel wie der EU Observer sprachen von "Annäherungen in wichtigen Fragen", etwa der irisch-nordirischen Grenze. 

(dpa, afp, rtr)

So tanzte Theresa May auf dem Parteitag (zu Abbas "Dancing Queen"

Gesicht der Wahl: Diesen CNN-Moderator feiern die Deutschen für seine Analysen

In den USA läuft mal wieder ein Wahlkrimi. US-Präsident Trump und Herausforderer Biden konnten zwar die erwarteten Staaten für sich entscheiden – doch in den "Battleground States", den entscheidenden und umkämpften Staaten wie Pennsylvania oder Texas, lagen die beiden lange Kopf an Kopf. Ein guter Krimi braucht einen epischen Erzähler. Diese Rolle übernimmt alle vier Jahre CNN-Moderator John King. Auch die Deutschen feiern den US-Journalisten für seine pointierten Analysen.

King hat sich einen …

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