201016 -- ATHENS, Oct. 16, 2020 -- Refugees board an airplane to Germany at the Athens International Airport in Athens, Greece, on Oct. 16, 2020. A total of 101 refugees departed from Athens airport for Germany on Friday. They are the first group of a total of 1,553 refugees Germany has pledged to accept after the recent crisis on the Greek island of Lesvos, Greek and German officials said.  GREECE-ATHENS-REFUGEES-TRANSFER-GERMANY MariosxLolos PUBLICATIONxNOTxINxCHN

Zwei Frauen betreten mit ihren Kindern ein Flugzeug. In den Beratungen der EU-Minister wird es wohl auch darum gehen, wie es gelingen kann, dass künftig mehr Menschen ohne Bleiberecht in ihre Heimatländer zurückkehren. Bild: www.imago-images.de / Marios Lolos

EU-Innen- und Außenminister beraten über Migration

Die Innen- und Außenminister der EU-Staaten beraten am Montag über eine gemeinsame Linie in den Beziehungen zu Transit- und Herkunftsstaaten von Migranten. Dabei dürfte es auch darum gehen, wie es gelingen kann, dass künftig mehr Menschen ohne Bleiberecht in der EU in ihre Heimatländer zurückkehren. Die Innenminister hatten bereits am Freitag in einer Videokonferenz darüber diskutiert, über die Visa-Politik Druck auf jene Staaten zu machen, die nicht zur Rücknahme abgelehnter Schutzsuchender bereit sind.

Die Herangehensweise der Innen- und Außenressorts in diesen Fragen unterscheidet sich häufig jedoch erheblich. Während die Innenminister für einen harten Kurs im Verhältnis zu Drittstaaten plädieren, setzen die Außenminister eher auf Ausgleich. Beschlüsse werden bei der Videokonferenz am Montag nicht erwartet.

Grundsätzlich soll es darum gehen, die Kooperation mit entscheidenden Transit- und Herkunftsstaaten von Migranten zum Nutzen beider Seiten zu vertiefen. Dazu kann auch die Zusammenarbeit etwa in der Klimapolitik, Handelsfragen oder bei legalen Migrationswegen zählen.

(pas/dpa)

Stundenlanger Streit um Impfstoff-Verteilung: Kurz blitzt bei EU-Gipfel ab

Österreich ist mit seiner Forderung nach einer Umverteilung der Corona-Impfstoffe in der Europäischen Union vorerst gescheitert. Die EU-Staats- und Regierungschefs bekräftigten bei ihrem Videogipfel am Donnerstagabend den bisherigen Verteilschlüssel nach Bevölkerungsgröße. Nach stundenlangem Streit wurde nur vereinbart, über eine vorgezogene Teillieferung von zehn Millionen Impfdosen "im Geiste der Solidarität" weiter zu verhandeln.

Österreich und fünf weitere EU-Staaten hatten eine …

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