International
July 21, 2020, Washington, District of Columbia, USA: United States President Donald J. Trump speaks during a Coronavirus Task Force news conference in the Brady Press Briefing Room at the White House in Washington, DC on Tuesday, July 21, 2020 Washington USA - ZUMAs152 20200721_zaa_s152_078 Copyright: xSarahxSilbigerx

US-Präsident Donald Trump versucht eine Briefwahl mit aller Macht zu verhindern. Bild: imago images / ZUMA Wire

Facebook versieht Eintrag von US-Präsident Donald Trump mit Hinweis

Facebook hat am Dienstag einen Eintrag von US-Präsident Donald Trump mit einem Informationshinweis versehen.

Trump über Briefwahl: "Korrupteste Wahl in der Geschichte"

Trump hatte in dem Posting mit Blick auf die US-Präsidentschaftswahlen im November geschrieben, dass eine Briefwahl "zur korruptesten Wahl in der Geschichte unserer Nation führen wird". Das Online-Netzwerk löschte den Eintrag zwar nicht, fügte seinerseits aber einen Hinweis hinzu, auf dem stand: "Holen Sie sich für ihre Stimmabgabe offizielle Informationen bei der US-Wahl 2020".

Viele Medien berichten derzeit darüber, dass Trump im November ein Wahlergebnis, das nicht zu seinen Gunsten ausfällt, möglicherweise nicht akzeptieren wird. Die Prognosen sagen, dass Trump's Chancen auf eine Wiederwahl bei einer Briefwahl deutlich geringer ausfallen.

Facebook lässt Worten Taten folgen

In dem Hinweis veröffentlichte Facebook auch einen Link zur offiziellen Regierungs-Internetseite USA.gov. Der Internetkonzern hatte nach heftiger Kritik an seinem Umgang mit Falschinformationen kürzlich angekündigt, verstärkt dagegen vorzugehen. Jeder Beitrag, der zu Gewalt führen oder die Menschen über den Wahlprozess in die Irre führen könnte, solle gelöscht oder markiert werden.

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg auf der Münchner Sicherheitskonferenz während seines Gespräches mit dem Konferenzleiter Wolfgang Ischinger. 56. Münchner Sicherheitskonferenz im Hotel Bayerischer Hof in München. München Bayern Deutschland *** Facebook founder Mark Zuckerberg at the Munich Security Conference during his conversation with conference chairman Wolfgang Ischinger 56 Munich Security Conference at the Hotel Bayerischer Hof in Munich Munich Bavaria Germany

Facebook-Boss Mark Zuckerberg. bild: imago images / Björn Trotzki

Soziale Medien wollen verstärkt gegen Falschmeldungen vorgehen

In den vergangenen Jahren sind soziale Netzwerke verstärkt unter Druck geraten, gegen die Verbreitung von Falschinformationen vorzugehen. In den USA wird die Debatte derzeit wegen der Präsidentschaftswahlen im November besonders intensiv geführt. Zuletzt haben wegen der Verbreitung von Hassbotschaften auf Facebook zahlreiche Konzerne angekündigt, auf der Internet-Plattform vorerst keine Werbung mehr schalten zu wollen. Der Boykott trifft den Konzern hart.

(afp/vdv)

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!

Trump-Anhängerin macht Markus Lanz sprachlos: "Das überfordert mich emotional"

In knapp einem Monat wird in den USA gewählt. Nach seiner Corona-Infektion ist Amtsinhaber Donald Trump nun ins Weiße Haus zurückgekehrt und inszeniert sich wieder als starker Mann, während er das Virus kleinredet. Dafür feiern ihn seine Befürworter – auch Tina Chittom, die am Mittwochabend bei "Markus Lanz" zu Gast ist. Doch das, was sie dort sagt, bringt nicht nur alle Studio-Gäste zur Verzweiflung, sondern macht Moderator Markus Lanz komplett sprachlos.

Während zu Beginn der Sendung der …

Artikel lesen
Link zum Artikel