International

88 Euro für eine Kiste Bier – Katar führt die Sündensteuer ein 

Achtung, ihr Sünder! Katar hat seit dem 1.1.2019 eine neue Steuer eingeführt. Bezeichnenderweise trägt sie den Namen Sündensteuer und betrifft alle alkoholischen Getränke. Der Prozentsatz: 100%.

Im Golfstaat werden damit Bier, Schnaps und Wein massiv teurer. Die "Qatar Distribution Company" – des Landes einziger Alkoholhändler – hat eine 30-seitige Liste mit den neuen Preisen in Umlauf gebracht. Diese wurde später von einem Regierungssprecher bestätigt.

Die Liste machte auf den Sozialen Netzwerken bereits die Runde. Über Nacht haben sich die Preise zum Teil verdoppelt.

Demnach kostet eine Flasche gewöhnlicher Shiraz-Wein aus Südafrika umgerechnet rund 22 Euro, eine 24er Kiste Heineken rund 88 Euro und eine Flasche Bombay Sapphire Gin 79 Euro.

Das dürfte vor allem für alle Fussballfans ein weiterer Grund sein, die WM im Jahr 2022 in Katar zu meiden. Bereits wegen der brutalen Arbeitsbedingungen auf den WM-Baustellen, der zweifelhaften Vergabe und der klimatischen Verhältnissen haben Fussballfans den Kopf geschüttelt.

Alkoholkonsum ist im konservativen Golfstaat mit Bewilligung in Bars und Restaurants erlaubt, in der Öffentlichkeit jedoch strikt verboten.

(aeg)

Glöggliböög! So geht Fluchen auf Schweizerdeutsch

abspielen

Video: watson/Marius Notter, Sandro Zappella, Lia Haubner

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Ukraine-Affäre: Weiterer US-Diplomat belastet Trump persönlich

In der Ukraine-Affäre hat ein weiterer US-Diplomat US-Präsident Donald Trump direkt belastet.

Das fragliche Telefonat fand einen Tag nach dem mittlerweile berüchtigten Telefonat zwischen Trump und Selenskyj am 25. Juli statt. Dieses Gespräch hatte ein Amtsenthebungsverfahren gegen Trump ausgelöst. Der US-Präsident bat seinen ukrainischen Amtskollegen bei dem Gespräch um Ermittlungen gegen seinen Rivalen bei der Präsidentschaftswahl Joe Biden und dessen Sohn Hunter.

Der Verdacht der …

Artikel lesen
Link zum Artikel