International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Mitgründerin der feministischen Gruppe Femen wurde tot in Paris aufgefunden

Oksana Schatschko, eine der Gründerinnen der Femen-Bewegung, istam Montag tot in ihrer Wohnung in Paris aufgefunden worden. Das teilte die Frauenrechtsgruppe auf ihrem offiziellen Blog mit. Die Ukrainerin hatte zusammen mit Anna Huzol und Inna Schewtschenk im April 2008 Femen gegründet.

Die junge Frau lebte als Malerin und Aktivistin in Paris, wo sie seit 2013 den Status eines politischen Flüchtlings hatte. Die Nachricht vom Tod von Oksana Schatschko wurde zuerst in sozialen Medien auf Ukrainisch und Russisch geteilt. 

Oksana Shachko, activist of women's rights group Femen, speaks while painting a wall of her room in Kiev, Ukraine February 21, 2012. Picture taken February 21, 2012. REUTERS/Gleb Garanich

Oksana Schatschko 2012 in Kiew. Bild: GLEB GARANICH/Reuters

Oksana Schatschko war am 31. Januar 1987 in Chmelnyzkyj im Osten der Ukraine geboren. Später lebte sie in Kiew und wollte erst ins Kloster und dann eine Kunstgalerie eröffnen. Im Dokumentarfilm "Je suis Femen" wird auch die Jugend von Oksana Schatschko erzählt.

Das Markenzeichen von Femen sind seit 2010 Oben-ohne-Aktionen, bei denen die Aktivistinnen ihre nackten Oberkörper mit Parolen bemalt haben und Blumenkränze im Haar tragen. Für diese Aktionsform wird von Femen auch die Bezeichnung "Sextremismus" verwendet. Femen bezeichnet sich selbst als neue globale Frauenbewegung.

(whr)

Frauen und Feminismus – da könnten wir ewig drüber reden:

5 Frauen, die in Deutschland muslimischen Feminismus prägen

Link zum Artikel

Die Serie "Ku'Damm 59" verharmlost Vergewaltigung

Link zum Artikel

Und wie würde ein männlicher Autor dich beschreiben?

Link zum Artikel

Ich bin keine Angeberin. Ich bin gut! Warum Frauen nicht bescheiden sein müssen

Link zum Artikel

Perioden-Shaming im Ramadan – junge Muslimas haben keine Lust mehr drauf

Link zum Artikel

80-Jährige verklagt Sparkasse und zeigt, wie Feminismus geht

Link zum Artikel

5 Lügen, die Abtreibungsgegner im Netz verbreiten

Link zum Artikel

Hab ich das nicht gerade gesagt? Wie "Hepeater" sich mit Ideen der Kolleginnen schmücken

Link zum Artikel

Lasst Barbie in Ruhe! Verteidigung einer unterschätzten Frauenikone

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Heftiger Streit – Frankreich zieht Botschafter aus Italien ab

Die Stimmung zwischen Paris und Rom könnte nicht schlechter sein: Eine "Provokation" nannte das französische Außenministerium am Donnerstag ein heimliches Treffen des italienischen Vize-Regierungschefs Luigi Di Maio mit Vertretern der "Gelbwesten" in Paris.

Nun zog Frankreich seinen Botschafter in Rom am Donnerstag vorübergehend ab, wie das Außenministerium in Paris mitteilte. Nach einer Serie "extremer Erklärungen" Italiens seien interne Beratungen nötig, hieß es.

Frankreich sieht in dem …

Artikel lesen
Link zum Artikel