Migrants evacuated by a Spanish rescue ship Open Arms disembark at Lampedusa, Italy in this undated handout picture provided by the Spanish NGO Open Arms on August 19, 2019. Francisco Gentico/Open Arms/Handout via REUTERS   ATTENTION EDITORS - THIS IMAGE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY. NO RESALES. NO ARCHIVES. WATERMARKED FROM SOURCE.

Bild: Francisco Gentico/Open Arms/Handout via REUTERS

Gegen Salvinis Willen: Flüchtlinge der "Open Arms" gehen in Lampedusa an Land

Die auf dem Rettungsschiff "Open Arms" festsitzenden Flüchtlinge sind auf der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa an Land gegangen.

Italiens Innenminister Matteo Salvini hatte sich geweigert, die Menschen an Land gehen zu lassen, obwohl sich sechs EU-Staaten zu ihrer Aufnahme bereit erklärt hatten. Zuletzt lag die "Open Arms" sechs Tage vor Lampedusa vor Anker. Am Dienstag ordnete der sizilianische Staatsanwalt Luigi Patronaggio dann nach einer Inspektion des Schiffes durch Ermittler und zwei Ärzte an, die Menschen an Land zu bringen.

Salvini ordnete außerdem eine Beschlagnahmung der "Open Arms" an. Diese erfolge im Rahmen der Ermittlungen wegen des Verdachts der Freiheitsberaubung und des Amtsmissbrauchs, erklärte Patronaggio. Die sizilianische Staatsanwaltschaft hatte die Ermittlungen eingeleitet, um die Befehlskette dafür zu klären, wer die "Open Arms" daran hinderte, in Lampedusa anzulegen.

(pb/afp)

US-Regierung will Migrantenkinder noch länger als bisher festhalten 

Nach dem Willen der US-Regierung sollen Migrantenkinder nach der illegalen Einreise in die USA länger als bisher in Gewahrsam genommen werden können. Die neuen Regeln, die das Heimatschutzministerium am Donnerstag in Washington ankündigte, sollen eine Vereinbarung aus dem Jahr 1997 ersetzen, wonach eine Inhaftierung von Kindern auf 20 Tage begrenzt ist. Künftig sollen sie – zusammen mit ihren Eltern – länger festgesetzt werden können.

Das Ministerium sprach von einem wichtigen Schritt, …

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