International
June 27, 2019 - Malaga, Spain - A group of migrants queues before being attended by the Red Cross at Malaga s port, in Malaga, Spain, on June 28, 2019. Even though the number of migrants reaching Europe by sea has considerably decreased, crossing the Mediterranean is still extremely risky. During the five first months of the year 2019, more than 500 persons died. Malaga Spain PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY - ZUMAn230 20190627_zaa_n230_796 Copyright: xGuillaumexPinonx

Migranten in Malaga (Archivbild). Bild: imago images / ZUMA Press

UNHCR: Auf den Routen zum Mittelmeer sterben mehr Menschen als auf dem Seeweg

Nach Einschätzung des UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) kommen mehr afrikanische Migranten auf den Routen zur Küste ums Leben als bei den Fahrten über das Mittelmeer.

Knapp 25.000 Tote in fünf Jahren

Ebenso wie das UNHCR weist dem Bericht zufolge auch die Internationale Organisation für Migration (IOM) auf eine hohe Dunkelziffer hin, sodass die vorhandenen Daten zu verstorbenen Migranten nicht belastbar seien. Die IOM habe von 2014 bis Ende Oktober 2019 insgesamt 19.005 Todesopfer im Mittelmeer sowie 4463 weitere in Nordafrika registriert.

Zu den Todesfällen im Mittelmeer gebe es allerdings mehr und bessere Quellen, weswegen die Angaben für diesen Teil der Fluchtroute der Wirklichkeit näher kommen dürften als im Falle Nordafrikas, hieß es. Haupttodesursachen auf den Landrouten waren laut IOM nach den vorliegenden Zahlen für 2018 Verkehrsunglücke, gefolgt von Verdursten, Gewalttaten, Verhungern und Krankheiten.

(ll/afp)

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