International
Bild

Greta Thunberg bei einem Auftritt in Kanada. (Archivbild) bild: getty

Kampf gegen Corona: Greta Thunberg spendet 100.000 Dollar für Unicef-Kampagne

Die Klimaaktivistin Greta Thunberg spendet 100.000 Dollar für die Arbeit des UN-Kinderhilfswerks Unicef.

Greta Thunberg: "Die Corona-Krise betrifft alle Kinder"

"Die Corona-Pandemie ist, wie die Klimakrise, eine Krise der Kinderrechte", erklärte Thunberg laut einer Mitteilung von Unicef Deutschland. "Sie betrifft alle Kinder, schon heute und in Zukunft. Aber benachteiligte Kinder werden besonders darunter leiden."

Mit der Kampagne "Let's Move Humanity for Children in the Fight Against Coronavirus" wollen Thunberg und Human Act zu den Bemühungen von Unicef beitragen, während der Corona-Krise Leben zu retten und Gesundheitsmaßnahmen zu fördern, ohne dass dabei die Bildung der Kinder auf der Strecke bleibt. Laut Unicef Deutschland fließen die Erlöse der Kampagne direkt in die Unicef-Nothilfemaßnahmen gegen Covid-19, etwa für die Bereitstellung von Schutzmasken, Hygieneartikeln und Schutzausrüstung, sowie in die Aufklärungsarbeit und Unterstützung für Gesundheitssysteme.

Das Geld stammt vom Human Act Award 2020

Human Act ist eine dänische Stiftung, die 2016 von dem Philanthropen Djaffar Shalchi und seiner Frau gegründet worden war und sich unter anderem gegen die Armut in der Welt einsetzt. Nach Angaben der Organisation wurde Thunberg zuletzt mit dem neu geschaffenen Human Act Award 2020 ausgezeichnet.

Das Preisgeld davon sei an die Greta-Thunberg-Stiftung gegangen, die dieses Geld nun für die Kampagne spende. Aus dem Umfeld Thunbergs wurden die Angaben bestätigt.

(ll/dpa)

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Exklusiv

Klage abgelehnt! Sohn aus Risikofamilie muss zur Schule: "Wir sind verzweifelt"

In Brandenburg hat eine Familie geklagt, weil sie ihren 13-jährigen Sohn vom Präsenzunterricht befreien lassen wollte. Der Hintergrund: Alle Familienmitglieder bis auf ihn gehören zu Corona-Risikogruppen. Doch nun wurde ihr Eilantrag vom Verwaltungsgericht Potsdam abgelehnt: Der Junge muss in der Schule erscheinen – sonst drohen ernste Konsequenzen.

"Ich bin fix und fertig", sagt Mutter Petra Schulze (Name von der Redaktion geändert) im Gespräch mit watson über die Ablehnung. "Wir sind doch …

Artikel lesen
Link zum Artikel