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Journalist Lyra McKee poses for a portrait outside the Sunflower Pub on Union Street in Belfast, Northern Ireland May 19, 2017. Jess Lowe Photography/Handout via REUTERS ATTENTION EDITORS - THIS IMAGE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY. NO RESALES. NO ARCHIVES. MANDATORY CREDIT: JESS LOWE PHOTOGRAPHY

Bild: rtr

Getötete Journalistin in Nordirland: Militante Gruppe veröffentlicht Bekennerschreiben

Die militante nordirische Gruppe Neue IRA hat sich zu dem Mord an der Journalistin Lyra McKee in Nordirland bekannt. In einem in der Zeitung "The Irish News" am Dienstag veröffentlichten Bekennerschreiben heißt es: "Im Laufe des Angriffs auf den Feind wurde Lyra McKee tragischerweise getötet, während sie neben den feindlichen Kräften stand."

Die Gruppe entschuldigte sich in dem Schreiben bei der Partnerin des Opfers, der Familie und ihren Freunden. Der Brief wurde den Angaben zufolge durch ein anerkanntes Kennwort verifiziert.

Das müsst ihr über den Mord an der Journalistin wissen

Polizei ließ zwei Verdächtige wieder frei

Am Wochenende erst waren zwei nach dem Mord festgenommene junge Männer wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Anschuldigungen gegen sie seien nicht erhoben worden, teilte die zuständige Polizei mit.

Im Zusammenhang mit der Tötung der Journalistin ist am Dienstag eine 57-jährige Frau festgenommen worden. Die Festnahme sei nach dem Terrorismusgesetz erfolgt, teilte die nordirische Polizei mit.

Die Neue IRA hatte sich im März auch zu Paketbomben bekannt, die in London und Glasgow aufgetaucht waren. Sie lehnt das friedensstiftende Karfreitagsabkommen von 1998 ab und strebt ein vereintes Irland an.

(ll/ dpa)

Analyse

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Im Mai 2011 tötete ein Soldat der Eliteeinheit Navy-Seals den meistgesuchten Terroristen der Welt Osama bin Laden. Der damalige US-Präsident Barack Obama erzählt in seinem nun erschienen Buch, welche schwierigen Entscheidungen er zuvor traf und wie nervenaufreibend die Stunden im Situation Room waren. Teil drei der watson-Serie zu Obamas Memoiren.

Barack Obama beschreibt in seinen gerade erschienen Memoiren seine erste Amtszeit als Präsident. Was relativ trocken klingt, ist wirklich gut geschrieben. Das Buch kommt auf über 1000 Seiten.

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