2 Festivalbesucher sterben in England – Polizei nimmt 3 Dealer fest

Noch am späten Samstagabend hatten die Veranstalter des Mutiny-Festivals im englischen Portsmouth vor gefährlichen Substanzen gewarnt, die auf dem Gelände die Runde machten. Da waren eine 18-Jährige und ein 20-Jähriger bereits im Krankenhaus. Vor Übelkeit waren sie auf dem Konzertgelände zusammengebrochen.

Die Warnung der Festivalbetreiber auf Facebook:

Nun hat die Polizei vor Ort nach eigenen Angaben 3 Männer festgenommen, die verdächtigt werden, auf dem Festival Drogen verkauft zu haben.

Das Krankenhaus, das die beiden jungen Festivalgäste behandelt hatte, ging davon aus, dass wahrscheinlich Drogen der Grund für ihren Tod waren.

Das Mutiny-Festival in der südenglischen Hafenstadt war am Sonntagabend aufgrund der Vorfälle vorzeitig abgebrochen worden, weil zunächst unklar war, woran die beiden Festivalgäste gestorben waren.

Veranstalter warnt vor Drogen

Insgesamt mussten 15 Festivalbesucher im Krankenhaus behandelt werden. Auch eine dritter Patient befand sich am Montag noch in einem kritischen Zustand. Craig David und Sean Paul, die am Sonntag bei dem Festival hätten auftreten sollen, äußerten sich per Twitter bestürzt über die Todesfälle.

(sg/pbl/dpa)

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