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British Prime Minister Boris Johnson leaves his hotel, Tuesday, Sept. 24, 2019, in New York. (AP Photo/Mark Lennihan)

Boris Johnson hat viele, viele Probleme. Immer noch. Bild: AP

Bericht: Boris Johnson steuert auf eine Rebellion im Kabinett zu

Noch immer keine Einigung beim Brexit, im Gegenteil. Die Gespräche zwischen Brüssel und London scheinen bereits gescheitert zu sein. Am 31. Oktober droht Großbritannien damit, ohne Austrittsvertrag aus der EU zu scheiden.

Das sagt der Bericht weiter über eine mögliche Rebellion:

Ein nicht namentlich genannter Minister sagte dem Bericht zufolge, eine große Zahl konservativer Abgeordneter würde aus der Partei austreten, sollte es zu einen ungeregelten Brexit kommen.

Bei einem Ausscheiden Großbritanniens aus der EU ohne Vertrag wird mit massiven konjunkturellen Einbrüchen gerechnet.

Woran hakt's in den Gesprächen?

Bislang gibt es kein spruchreifes Brexit-Abkommen für den Austritt Großbritanniens aus der EU. Brüssel verlangt bis Freitag einen Durchbruch, damit den Mitgliedstaaten vor dem EU-Gipfel am 17. und 18. Oktober ein Rechtstext zur Beratung vorgelegt werden kann.

Kernforderung Londons in den in Brüssel geführten Gesprächen der Unterhändler ist, dass Nordirland nach dem Brexit in einer Zollunion mit Großbritannien bleibt.

Die EU bezweifelt aber, dass "dezentrale" Kontrollen wirklich dafür sorgen würden, dass Zölle entrichtet würden. Außerdem glauben die Diplomaten in Brüssel nicht, dass die britischen Vorschläge eine feste Grenze zwischen Irland und Nordirland wirklich verhindern würden. Die EU besteht auf den Backstop, einer Art Notfalllösung, die eine harte Grenze mit Kontrollen verhindern soll.

(ll/reuters/dpa)

Exklusiv

Obama-Stratege zu Trumps Plan, vor Gericht zu ziehen: "Auch bei uns standen die Anwälte schon in den Startlöchern"

Joe Biden holt durch die Briefwahlstimmen immer mehr auf und steht kurz davor, US-Präsident zu werden. Noch-Amtsinhaber Donald Trump gefällt das gar nicht und sein Lager kündigt wütend an, die Auszählungen stoppen sowie bereits feststehende Ergebnisse überprüfen zu lassen. Wahlkampf-Experte Julius van de Laar analysiert für watson das bisherige Ergebnis der US-Wahl und erklärt, warum auch Barack Obama notfalls geklagt hätte, um Präsident zu werden.

Noch in der Wahlnacht machte Donald Trump wahr, was er angekündigt hatte: Er erklärte sich selbst zum Sieger. Obwohl er in den Hochrechnungen hinten lag, reklamierte er die Präsidentschaft für sich und forderte, das Auszählen der Briefwahlstimmen einzustellen. Außerdem kündigte er an, gegen das Wahlergebnis vor Gericht ziehen zu wollen und eine Neuauszählung der Stimmen in einigen Bundesstaaten einzuklagen.

Ob dieser Schritt Donald Trump näher zu einer zweiten Amtszeit als US-Präsident bringen …

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