FILE PHOTO: Actress Felicity Huffman arrives at the 23rd Screen Actors Guild Awards in Los Angeles, California, U.S., January 29, 2017.  REUTERS/Mario Anzuoni/File Photo

Bild: reuters

Uni-Skandal in den USA: "Desperate Housewives"-Star bekennt sich schuldig

Die in einem Hochschul-Bestechungsskandal angeklagte US-Schauspielerin Felicity Huffman ("Desperate Housewives") hat ihre Schuld eingeräumt. Laut Staatsanwaltschaft ist die 56-jährige Huffman unter 14 Angeklagten, die in dem Betrugsprozess auf "schuldig" plädieren werden.

Huffman, die aus ihrer Ehe mit dem Schauspieler William H. Macy zwei Töchter hat, war Mitte März in Los Angeles verhaftet worden und Anfang April in Boston vor Gericht erschienen. Ihr drohen mehrere Jahre Haft und eine Geldstrafe.

Mit "tiefem Bedauern und Scham" für ihr Handeln würde sie die volle Verantwortung für ihre Taten übernehmen, erklärte Huffman am Montag in einer Mitteilung. Ihre Tochter habe "absolut" nichts von dem Vorgehen gewusst. Huffman entschuldigte sich bei ihrer Familie.

Laut Anklage soll sie 15.000 Dollar, das sind umgerechnet rund 13.300 Euro, Schmiergeld gezahlt haben, um zu erreichen, dass Antworten ihrer ältesten Tochter beim landesweiten Einstufungstest SAT nachträglich aufgebessert werden.

In dem Betrugsskandal sollen wohlhabende Eltern ihren Kindern unrechtmäßigen Zugang zu Elite-Universitäten verschafft haben. Insgesamt sind 50 Personen angeklagt, die durch Beschiss bei Prüfungen ihren Kindern Zugang zu Elite-Universitäten verschafft haben sollen. Es sollen Bestechungsgelder von gesamthaft 25 Millionen Dollar geflossen sein. Unter den Angeklagten finden sich weitere Prominente. Darunter auch Huffmanns Schauspielkollegin Lori Loughlin ("Full House").

(aj/dpa)

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Biden und Putin kommen zu ihrem ersten Gipfel in Genf zusammen

Das Verhältnis zwischen den USA und Russland ist zerrüttet. Bei ihrem erstem Gipfel wollen die Präsidenten Biden und Putin den Konflikt entschärfen und Felder der Zusammenarbeit suchen. Biden will Putin aber auch "rote Linien" aufzeigen.

Nach Jahren schwerer Konfrontation zwischen Washington und Moskau kommen US-Präsident Joe Biden und Russlands Staatschef Wladimir Putin an diesem Mittwoch zu ihrem ersten Gipfel zusammen. Das weltweit mit Spannung erwartete Treffen auf Initiative Bidens …

Artikel lesen
Link zum Artikel