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Nach Beschuss aus Gaza: Israel greift offenbar Hamas-Ziele an  

Die Lage zwischen militanten Palästinensern im Gazastreifen und Israel bleibt angespannt. Nach einem weiteren Raketenbeschuss flog die israelische Luftwaffe am Donnerstagabend nach palästinensischen Angaben wieder Angriffe in dem Küstengebiet.

Die Luftwaffe hatte in der Nacht zuvor Ziele der radikalislamischen Hamas angegriffen. Dabei wurden nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums eine schwangere Frau und ihre 18 Monate alte Tochter sowie ein Mitglied des militanten Arms der Hamas getötet.

27 weitere Palästinenser wurden demnach insgesamt verletzt, davon 18 bei den Angriffen auf ein Gebäude in Gaza am Donnerstagabend. In Israel wurden nach Angaben der Armee durch Beschuss aus dem Gazastreifen sieben Menschen verletzt.

Noch am Donnerstagmittag hatten militante Palästinenser die Gewalt für beendet erklärt. "Diese Eskalation ist aufgrund von internationaler und regionaler Vermittlung vorbei", teilte die Vereinigung für den bewaffneten Widerstand am Donnerstagmittag mit. Zu der Gruppe gehören unter anderem die radikalislamische Hamas und die militante Palästinenserorganisation Islamische Dschihad. Der UN-Nahostgesandte Nikolay Mladenov hatte zuvor alle Seiten zur Zurückhaltung aufgefordert und vor einer weiteren Zuspitzung der Situation gewarnt.

Trotzdem schlug am Donnerstagnachmittag eine Rakete aus dem Gazastreifen nördlich der Stadt Beerscheva ein, wie die Polizei bestätigte. Nach Medienberichten war dies das erste Mal seit dem Gaza-Krieg 2014. Beerscheva liegt rund 40 Kilometer von dem Küstengebiet entfernt.

Der Konflikt hatte sich am Mittwoch erneut verschärft:

Nach Angaben der israelischen Armee vom Donnerstagmorgen wurden rund 150 Raketen aus dem Gazastreifen in Richtung Israel abgefeuert, drei Israelis wurden demnach leicht verletzt. 25 Raketen wurden abgefangen, die meisten landeten auf freiem Gelände. Die israelische Armee attackierte nach eigenen Angaben daraufhin ihrerseits mehr als 20 Ziele im Gazastreifen. Ein Armeesprecher machte die Hamas für die jüngste Eskalation verantwortlich.

Israelische Medien berichteten am Donnerstag von Verhandlungen über eine langfristige Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas unter ägyptischer Vermittlung. Die Hamas hatte am Montag Gespräche mit Ägypten über eine Waffenruhe bestätigt. Von Israel gab es dafür keine offizielle Bestätigung.

Seit Ende März sind bei Protesten und Zusammenstößen nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Gaza mehr als 160 Palästinenser von israelischen Soldaten getötet worden. Ein israelischer Soldat wurde erschossen.

(czn/dpa)

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