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Air Nagel hat 34 Kinder gezeugt bild: facebook

Israel verbietet diesem Samenspender weitere Kinder zu zeugen – dabei würde er so gerne...

18.06.18, 15:16 18.06.18, 16:05

Nach 34 Schuss ist Schluss für Ari Nagel. Der 42-jährige Mathematikprofessor darf in israelischen Fruchtbarkeitskliniken kein Sperma mehr spenden, weil er bereits zu viele Kinder gezeugt hat.

Der Mann, den sie "Sperminator" nannten: Ari Nagel Bild: dpa

Der US-Amerikaner aus Brooklyn war nach Israel geflogen, um dort für sieben Frauen zu spenden und sich auch als Vater der Kinder eintragen zu lassen. Er habe von dem Verbot des Gesundheitsministeriums in einer Klinik erfahren, sagte Nagel am Montag und bestätigte damit entsprechende Medienberichte.

"Ich bin enttäuscht, die Frauen sind am Boden zerstört."

Ari Nagel

Nagel hat schon viele Kinder:

Nagel hat nach eigenen Angaben auch durch Samenspenden bereits 33 Kinder in die Welt gesetzt, Nummer 34 sei unterwegs. Was treibt den edlen Spender an?

"Es ist sehr erfüllend, so vielen Familien dabei zu helfen, zu wachsen. Die Familien sind für immer dankbar."

Ari Nagel

Er sei erst am Freitag aus Europa von einer Prozedur für eine künstliche Befruchtung zurückgeflogen. Sein 34. Kind werde im August in Taiwan erwartet. Er habe bereits einen neun Jahre alten Sohn in Israel.

Nach einem Artikel der "New York Post" hat das israelische Gesundheitsministerium alle Fruchtbarkeitskliniken darüber informiert, dass das Sperma des jüdischen Wissenschaftlers nicht verwendet werden dürfe. Manchen Medien nennen ihn schon den "Sperminator".

"Gemessen daran, wie viele Frauen durch Herrn Nagels Sperma schwanger wurden, (...) ist unsere Position, dass die behauptete Absicht, eine echte gemeinsame Elternschaft mit Herrn Nagel zu pflegen, nicht aufrichtig oder vernünftig ist."»

Mit diesen Worten zitierte die "New York Post" aus einem Brief des Ministeriums an eine der betroffenen Frauen. Das Gesundheitsministerium äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht. Grundsätzlich kann in Israel Sperma anonym gespendet werden oder gezielt an einzelne Frauen für eine gemeinsame Elternschaft.

(pbl/dpa)

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