International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

10 Tage danach: So geht es an der Unglücksbrücke von Genua weiter

Der Polcevera-Viadukt war am Dienstag vergangene Woche während eines Unwetters eingestürzt. 43 Menschen kamen ums Leben. Experten hatten sich am Mittwoch für den schnellen Abriss oder die Absicherung der Überreste der sogenannten Morandi-Brücke ausgesprochen.

Bild

Bild: Luca Zennaro/dpa

Wie soll es mit den Brückenüberresten weiter gehen?

Der Präsident der Region Ligurien und Kommissar für den Wiederaufbau, Giovanni Toti, nannte die Reste ein "hässliches Gerippe und ein hässliches Symbol". Die Überreste der Unglücksbrücke in Genua sollen ihm zufolge abgerissen werden.

Ein Teil der Reste muss nach Ansicht von Experten schnell abgerissen oder gestützt werden. Das geht aus einem Schreiben einer Expertenkommission an die Behörden hervor, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Ein Sprecher des Verkehrsministeriums bestätigte den Bericht. Unter der Brücke liegen einige Wohnhäuser, die bereits evakuiert wurden. Bewohner dürfen auch keine Besitztümer aus den Häusern holen.

In Gedenken an die Opfer wollen die Spieler der italienischen ersten Fußball-Liga am zweiten Spieltag Trikots mit der Aufschrift "Genova nel cuore" (Genua im Herzen) tragen. Wegen der Katastrophe sagte Staatspräsident Sergio Mattarella seine Teilnahme bei der Eröffnungsgala des Filmfests von Venedig am kommenden Mittwoch ab.

(pb/dpa)

Der Tag – was heute noch wichtig ist:

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Heftiger Streit – Frankreich zieht Botschafter aus Italien ab

Die Stimmung zwischen Paris und Rom könnte nicht schlechter sein: Eine "Provokation" nannte das französische Außenministerium am Donnerstag ein heimliches Treffen des italienischen Vize-Regierungschefs Luigi Di Maio mit Vertretern der "Gelbwesten" in Paris.

Nun zog Frankreich seinen Botschafter in Rom am Donnerstag vorübergehend ab, wie das Außenministerium in Paris mitteilte. Nach einer Serie "extremer Erklärungen" Italiens seien interne Beratungen nötig, hieß es.

Frankreich sieht in dem …

Artikel lesen
Link zum Artikel