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Mindestens 7 Tote bei schweren Unwetter in Italien – Genua muss Häfen schließen

Wegen der schweren Herbststürme in Italien sind in der nordwestlichen Region Ligurien alle Häfen geschlossen worden.

Szenen aus Rapallo:

Die Schlechtwetterfront mit Starkregen und Sturmböen lähmt seit Tagen weite Teile Italiens. In St. Martin in Thurn in Südtirol wurde am Montagabend ein freiwilliger Feuerwehrmann von einem Baum erschlagen. Damit seien schon sieben Menschen wegen der Unwetter ums Leben gekommen, meldete Ansa. In Schlanders kam ein Mädchen verletzt ins Krankenhaus, nachdem es von einem Stein getroffen worden war.

Im ganzen Land gab es Zerstörungen – auch in der Terracina bei Rom.

In Venedig gab es bis zu 1,5 Meter Hochwasser:

Bild

Bild: ANSA/AP

Auch der internationale Flughafen Cristoforo Colombo in Genua war am Dienstagmorgen dicht. Alle Flüge seien gestrichen worden, meldete Ansa. In ganz Ligurien waren 22.000 Haushalte ohne Strom.Im Hafen von Savona westlich von Genua wurde das Auto-Terminal überflutet. Nach einem Kurzschluss in zwei Lagerhallen brach Feuer aus. Einige Hundert Autos - die meisten der Luxusmarke Maserati -, die für den Export in den Nahen Osten bestimmt waren, seien zerstört worden, meldete Ansa.

Manche nutzten das für einen Wasserlauf:

Die Schlechtwetterfront mit Starkregen und Sturmböen lähmt seit Tagen weite Teile Italiens. Auch in Venetien blieb die Lage angespannt. In Venedig war am Montag das Hochwasser auf 156 Zentimeter über dem Meeresspiegel gestiegen, 70 Prozent der Altstadt standen unter Wasser. Am Dienstag besserte sich die Lage dort etwas, die Behörden erwarteten einen Wasserstand von noch 110 Zentimetern.

In Schlanders in Südtirol kam ein Mädchen verletzt ins Krankenhaus, nachdem es von einem Stein getroffen worden war. Die Bahnstrecke zum Brennerpass war am Dienstagmorgen unterbrochen, die Brennerautobahn einspurig befahrbar. In Dimaro in der Provinz Trient trat ein Wildbach über die Ufer, 200 Menschen wurden in Sicherheit gebracht

(pbl/pb/dpa)

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