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Eine Kanadierin verliert bei einem Zugunglück ihr Bein – und ein Mann macht ein Selfie

Mit einem Selfie vor einem Unfallopfer hat ein Mann in Italien Entrüstung ausgelöst. Auf einem Bild eines Lokaljournalisten ist zu sehen, wie ein Mann auf dem Bahnhof im norditalienischen Piacenza posiert und ein Foto von sich schießt – im Hintergrund liegt eine verletzte Frau auf den Gleisen und wird von Sanitätern versorgt.

Das Selfie, das fassungslos macht:

"Wir haben vollkommen unseren Sinn für Moral verloren", schrieb der Reporter Giorgio Lambri auf Facebook, nachdem er das Foto Ende Mai geschossen und in der Zeitung "La Libertà" veröffentlicht hatte.

Auf dem Bild steht der Mann in Shorts auf dem Bahnsteig und scheint auch ein "Victory"-Zeichen zu machen. Ein Sprecher der Bahnpolizei in Piacenza sagte der dpa, dass gegen den Mann ermittelt werde. Es sei ein "schwerwiegender Vorfall". Nähere Angaben machte er nicht.

Nach Angaben der Lokalzeitung musste der Frau ein Bein amputiert werden. Die Kanadierin – eine ältere Frau – sei auf der falschen Seite aus dem Waggon ausgestiegen, als der Zug gerade abfuhr, und auf das Gleis gefallen. Angeblich war das Kontrollsystem für die Türen in dem Zug defekt, schrieb die Zeitung "La Repubblica".

(gam/dpa)

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