International

"Mussolini-Propaganda": Italiens Salvini empört mit Zitat

Italiens rechtspopulistischer Innenminister und Vize-Premier Matteo Salvini hat mit neuen Äußerungen Empörung ausgelöst. Auf Twitter schrieb er am Sonntag über seine Kritiker "Tanti nemici, tanto onore", was so viel heißt wie "Viel Feind, viel Ehr". Oppositionspolitiker erinnerten daran, dass Salvini sich damit beim faschistischen Diktator Benito Mussolini (1883-1945) bedient habe.

Um diesen Tweet geht es:

"Wer auf die Verfassung geschworen hat, die aus dem Kampf gegen den Faschismus geboren ist, darf sich nicht erlauben, Mussolini zu würdigen", erklärte der Präsident der Sozialdemokraten, Matteo Orfini. Salvini solle sich entschuldigen oder den Ministerposten räumen.

Zuvor hatte der Chef der rechtspopulistischen Lega Rassismus als eine "Erfindung der Linken" bezeichnet. Der "einzige wahre Alarm" in Italien seien die Straftaten, die Migranten begehen würden.

(pb/dpa)

Analyse

Watergate 2.0? Was Trumps Drohanruf in Georgia zu bedeuten hat

Zwei Monate ist es inzwischen her, dass die US-Präsidentschaftswahl zu Ende gegangen ist. Der Demokrat Joe Biden hat sie gegen den republikanischen Amtsinhaber Donald Trump gewonnen. Biden ist der designierte Präsident: Am 6. Januar soll der US-Kongress seinen Wahlsieg im Electoral College, dem Wahlleutegremium, bestätigen. Am 20. Januar dann wird Biden seinen Amtseid schwören. So weit, so scheinbar normal.

Das Problem: Trump denkt nach wie vor nicht daran, seine Niederlage zu akzeptieren. Er …

Artikel lesen
Link zum Artikel