International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.
Bild

Bild: AP

Warum der Autobahnbetreiber von Genua seine Lizenz verlieren könnte

Am Dienstag stürzte vierspurige Morandi-Autobahnbrücke ein – 39 Menschen starben bei dem Unglück, Dutzende wurden verletzt. Elf Verletzte werden noch in Krankenhäusern behandelt. Nun geht in Italien die Diskussion über die Konsequenzen der Katastrophe weiter.

Die Betreiber der Autobahnbrücke geraten unter Druck

Das Verkehrsministerium richtete eine Kommission ein, die technische Überprüfungen und Analysen an der am Dienstag eingestürzten Brücke durchführen soll. 

Die Ergebnisse der Arbeit sollen einer Mitteilung des Ministeriums zufolge schließlich dazu dienen, über eine mögliche Entziehung der Lizenz für den privaten Autobahnbetreiber zu entscheiden.

Der Staatssekretär im Verkehrsministerium, Edoardo Rixi, und Regionalpräsident Giovanni Toti kündigten am Donnerstag an, dass im kommenden Jahr ein neuer Viadukt anstelle des zusammengebrochenen stehen solle. 

An der Unglücksstelle waren auch in der Nacht noch Hunderte Rettungskräfte im Einsatz, um nach Vermissten zu suchen. Die Chancen, Überlebende zu finden, sind fast drei Tage nach der Tragödie aber schwindend gering. Am Samstag um 11.30 Uhr soll ein Staatsbegräbnis für die Opfer stattfinden.

(pb/dpa)

Brückeneinsturz in Genua:

Was sonst noch los ist:

Was passiert mit der eingestürzten Brücke von Genua? Und 3 weitere Fragen

Link zum Artikel

Sanktionen über Sanktionen: 3 Fragen zum Streit zwischen der Türkei und den USA

Link zum Artikel

"Journalists are not the enemy" – US-Zeitungen verbünden sich gegen Trump

Link zum Artikel

++ RB Leipzig schlägt den 1. FC Nürnberg mit einem haushohen 6:0  ++

Link zum Artikel
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Warum Italiens Lehrer jetzt lernen, wie sie den Teufel besiegen können

Kinder begegnen dem Teufel ja jeden Tag. Er kommt in Form von Drogen, Alkohol und Versuchungen, denen "diese Jugendlichen" eben so ausgesetzt sind. Das glaubt offenbar zumindest die Regierung in Italien – und bietet Lehrern jetzt Exorzismus-Lehrstunden an, damit sie ihren verdammten Schülern helfen können. Über 200 staatlich angestellte Pädagogen haben sich schon angemeldet.

Laut einem Bericht des Magazins Daily Beast kosten die Kurse rund 400 Euro und bekommen Unterstützung von der …

Artikel lesen
Link zum Artikel