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Rescued migrants desembark from the Mare Jonio rescue ship of the Italian NGO Mediterranea Saving Humans as it docked at the port of the Italian island of Lampedusa, southern Italy, Friday, May 10, 2019. According to Mediterranea Saving Humans, some 30 migrants, including two pregnant women and a small child, were rescued a day earlier off the Libyan coast. (Elio Desiderio/ANSA via AP)

Das Rettungsschiff "Mare Jonio" nach einem früheren Einsatz Bild: ANSA

Italienisches Schiff rettet rund 100 Migranten im Mittelmeer

Eine italienische Hilfsorganisation hat rund 100 Migranten im Mittelmeer gerettet. Unter ihnen seien 26 Frauen, 22 Kinder unter zehn Jahren und mindestens sechs weitere Minderjährige, teilte die NGO Mediterranea Saving Humans am Mittwoch mit. Mindestens acht der Frauen seien schwanger.

Am Dienstag hatte Italiens Innenminister Matteo Salvini dem deutschen Rettungsschiff "Eleonore" mit rund 100 Migranten an Bord das Anlegen in den Häfen des Landes verboten.

Dieses Schiff gehört dem deutschen Kapitän Claus-Peter Reisch und wird von der Dresdner Hilfsorganisation Mission Lifeline unterstützt. Die "Mare Jonio" war schon einmal beschlagnahmt worden, Anfang August hatte die NGO die Freigabe ihres Schiffes gemeldet.

(fh/dpa)

Italien sucht Regierung – Staatspräsident führt letzte Gespräche

Zähe Verhandlungen in Rom: Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella hat am Freitagabend die letzten Gespräche auf der Suche nach einer neuen Regierung geführt. Danach entschied der 79-Jährige, den Präsidenten der Abgeordnetenkammer, Roberto Fico, damit zu beauftragen, bis Dienstag auszuloten, ob es eine Mehrheit unter jenen Gruppen gibt, die die bisherige Regierung unter dem zurückgetretenen Ministerpräsidenten Giuseppe Conte unterstützt haben. Diese Möglichkeit habe sich …

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