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71 Flüchtende starben im Kühllaster: Jetzt müssen die Schleuser 25 Jahre hinter Gittern

Im Prozess um den Tod von 71 Flüchtenden in einem Kühllastwagen hat ein Gericht vier Angeklagte zu jeweils 25 Jahren Haft verurteilt.

Das Gericht in Kecskemet (Südungarn) sieht drei Bulgaren sowie den afghanischen Bandenchef der Gruppe schuldig für den Tod der Menschen. Die Bulgaren fuhren sowohl Laster als auch ein Begleitfahrzeug, als sie die Flüchtenden schleusten.

Die Urteile, die am Donnerstag verhängt wurden, sind noch nicht rechtskräftig.

Um diesen Fall geht es:

Der Prozess gegen die Verantwortlichen begann vor knapp einem Jahr in Kecskemet.

In dem komplexen Verfahren wurden 25 weitere Schlepperfahrten nach Deutschland und Österreich verhandelt. Außer den für die Todesfahrt mit dem Kühllaster Angeklagten standen zehn weitere Männer aus Bulgarien, Afghanistan und dem Libanon vor Gericht. Sie erhielten Haftstrafen zwischen drei und zwölf Jahren.

(fh/dpa)

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