International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

71 Flüchtende starben im Kühllaster: Jetzt müssen die Schleuser 25 Jahre hinter Gittern

14.06.18, 13:35 14.06.18, 14:35

Im Prozess um den Tod von 71 Flüchtenden in einem Kühllastwagen hat ein Gericht vier Angeklagte zu jeweils 25 Jahren Haft verurteilt.

Das Gericht in Kecskemet (Südungarn) sieht drei Bulgaren sowie den afghanischen Bandenchef der Gruppe schuldig für den Tod der Menschen. Die Bulgaren fuhren sowohl Laster als auch ein Begleitfahrzeug, als sie die Flüchtenden schleusten.

Die Urteile, die am Donnerstag verhängt wurden, sind noch nicht rechtskräftig.

Um diesen Fall geht es:

Der Prozess gegen die Verantwortlichen begann vor knapp einem Jahr in Kecskemet.

In dem komplexen Verfahren wurden 25 weitere Schlepperfahrten nach Deutschland und Österreich verhandelt. Außer den für die Todesfahrt mit dem Kühllaster Angeklagten standen zehn weitere Männer aus Bulgarien, Afghanistan und dem Libanon vor Gericht. Sie erhielten Haftstrafen zwischen drei und zwölf Jahren.

(fh/dpa)

Das könnte dich auch interessieren:

Wie die Rechte immer noch versucht, den Mord in Kandel zu instrumentalisieren

Politik auf Instagram? Klingt komisch, funktioniert aber – zeigt dieser Künstler! 

Donald Trump sagt, die Kriminalität in Deutschland steigt – stimmt das?

Unionsstreit: Die Party ist vorbei. Der Kater kommt im Juli. Garantiert

Die Deutsche Bahn beleidigt eine Abgeordnete rassistisch – und entschuldigt sich jetzt

Ex-SPD-Mann will für Erdoğan ins türkische Parlament – 4 Fakten zu Mustafa Erkan

Das bezweckt die AfD mit Provokationen wie dem "Vogelschiss"-Skandal

Bayerns Grüne klagen gegen das Polizeiaufgabengesetz 

Erste Festnahmen nach den Brandanschlägen auf Moscheen

"Israel ausrotten" – das steckt hinter der Al-Quds-Demonstration in Berlin

Liebe am Arbeitsplatz 💓 hat 2 holländischen Politikern den Job gekostet

Ab heute wählen die Deutschtürken den Präsidenten der Türkei – das sind die Prognosen

Trump lädt Kim ins Weiße Haus ein, falls der Gipfel gut läuft

++ Die Handball-EM 2024 findet in Deutschland statt ++ 

Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Dieser Flüchtling organisiert nach dem Polizeieinsatz in Ellwangen eine Demo

Togolese Yussif O. muss nach Italien, das hat das Verwaltungsgericht Stuttgart am Dienstag entschieden. Als die Polizei ihn am 30. April in der Erstaufnahmeeinrichtung in Ellwangen abholen wollte und später die Rede vom Versagen des Rechtsstaats sein sollte, war auch Hassan Alassa auf den Beinen gewesen. "Wir haben keine Polizisten angegriffen", sagt er am Telefon zu t-online.de.

Hassan Alassa will darüber reden, wie die Nacht verlief, wie der nächste Einsatz der Polizei mit einem Großaufgebot …

Artikel lesen