International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Wegen Sex im Auto – Malaysia lässt lesbisches Paar auspeitschen

Malaysia steht wegen der Verhängung einer Prügelstrafe gegen ein lesbisches Paar in der Kritik. Die Menschenrechtsorganisation "Amnesty International" forderte das südostasiatische Land am Mittwoch auf, auf die Auspeitschung von zwei Frauen im Alter von 22 und 23 Jahren zu verzichten.

Sie hatten in einem Auto Sex miteinander. Deshalb wurden sie zu sechs Hieben mit einem Bambusstock verurteilt. In einem Prozess hatten sie sich schuldig bekannt. Die Strafe soll am 3. September vollstreckt werden. In Malaysia sind homosexuelle Handlungen per Gesetz verboten. Von den 31 Millionen Einwohnern sind etwa 60 Prozent muslimischen Glaubens.

(hd/dpa)

Der Tag – was heute noch wichtig ist:

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Geburtenregister erlaubt das Geschlecht "divers" – unter einer umstrittenen Bedingung

Eine dritte Geschlechtsoption im Geburtenregister ist jetzt in Deutschland beschlossene Sache. Der Bundestag hat entschieden: Neben "männlich" und "weiblich" ist im Geburtenregister künftig auch die Option "divers" für intersexuelle Menschen möglich. Damit tritt eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts aus dem vergangenen Jahr in Kraft. Die bisherige Pflicht, einen Menschen dem männlichen oder weiblichen Geschlecht zuzuordnen, hatte das Gericht als Verstoß gegen das …

Artikel lesen
Link zum Artikel