International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.
Image

Bild: AP

Papst räumt "schwere Fehler" im Missbrauchsskandal in Chile ein

Papst Franziskus hat "schwere Fehler" im Zusammenhang mit dem Skandal um sexuellen Missbrauch in Chile eingeräumt. 

"Ich räume ein, dass ich bei der Bewertung und Wahrnehmung der Situation schwere Irrtümer begangen habe, vor allem aus Mangel an wahren und ausgewogenen Informationen. Jene, die ich verletzt habe, bitte ich um Verzeihung." 

Papst Franziskus in einem Brief an die chilenischen Bischöfe

Bei seiner Chile-Reise im Januar hatte Franziskus einen Eklat ausgelöst, als er Bischof Juan Barros in Schutz nahm, der Sexualdelikte des früheren Pfarrers und Priesterausbilders Fernando Karadima gedeckt haben soll. "Es ist alles Verleumdung", sagte der Papst damals. Später entschuldigte er sich für seine Wortwahl.

Der Papst lud in einem am Mittwoch veröffentlichten Brief Missbrauchsopfer nach Rom ein, um sie um Vergebung zu bitten. Auch die Bischöfe Chiles lud er zu einem Krisentreffen in den kommenden Wochen in den Vatikan, um über den Skandal zu sprechen. Dieser hat dem Ruf des Papsts und dem der Katholischen Kirche in Chile sehr geschadet. 

Franziskus schickte den angesehensten Ermittler des Vatikans zu sexuellem Missbrauch, Erzbischof Charles Scicluna, um den Skandal zu untersuchen. 

(czn/dpa/ap)

Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

Hitlergruß und Gewalt gegen Nacktaktivistinnen in Madrid – das steckt dahinter

Am Dienstag jährt sich zum 43. Mal der Todestag Francisco Francos. Noch immer hat der Diktator in Spanien zahlreiche Anhänger. Dies zeigt sich besonders rund um den 20. November, wenn sich Franco-Anhänger versammeln und auf den Straßen den "Caudillo" hochleben lassen.

Bereits am Sonntag war die Stimmung in der Innenstadt von Madrid angespannt. Über 100 Franco-Anhänger fanden sich auf dem Plaza del Oriente in der spanischen Hauptstadt ein. Dies nicht nur, um dem General zu gedenken, sondern …

Artikel lesen
Link to Article