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News Themen der KW42 News Bilder des Tages Canadian Liberal Party leader Justin Trudeau greets constituents at Woodward s Atrium in Gastown, Vancouver, British Columbia, October 20, 2019 during the last day of federal election campaigning. Election day is tomorrow, October 21, 2019. PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxHUNxONLY VAP2019102002 HEINZxRUCKEMANN

Trudeau bei seinem letzten Wahlkampf-Auftritt am Wochenende. Bild: upi/imago

Trudeau erneut Wahlsieger in Kanada – doch er hat ein Problem

Die Parlamentswahl in Kanada war mit großer Spannung erwartet worden. Nun ist klar: Die Liberalen von Premierminister Justin Trudeau sind bei der Parlamentswahl in Kanada erneut stärkste Kraft geworden.

Schon im Vorfeld hatte sich ein knappes Rennen zwischen Trudeau und seinem konservativem Herausforderer Andrew Scheer abgezeichnet. Rund 27 Millionen Bürger waren in dem G7-Land dazu aufgerufen, neue Abgeordnete zu wählen. Die Abgeordneten werden per Direktwahl nach dem Mehrheitsprinzip gewählt.

Eine durchwachsene Bilanz: Trudeau in Kanada

Die Bilanz der liberalen Regierung nach vier Jahren ist durchwachsen. Zwar hat er wie versprochen Marihuana legalisiert und mehr als 25.000 syrische Flüchtlinge im Land aufgenommen. Einige seiner Wahlversprechen wie eine Wahlrechtsreform oder einen ausgeglichenen Haushalt bis 2019 konnte er aber nicht halten.

Zudem erregte Trudeau in den vergangenen Monaten mit Skandalen für Aufmerksamkeit. Dabei ging es unter anderem um ein altes Foto von ihm, das ihn vor 20 Jahren mit dunkel geschminktem Gesicht - verkleidet als Aladdin - auf einer Party zeigte. Der Ministerpräsident entschuldigte sich für sein "rassistisches" Verhalten.

Scheer beschuldigte Trudeau auch deshalb, das kanadische Volk über sein wahres Wesen zu täuschen und beschimpfte ihn als "Betrüger". Ein großes Thema im Wahlkampf war auch der Kampf gegen die Klimakrise: Während die Konservativen ankündigten, Trudeaus CO2-Steuer zurückdrehen zu wollen, musste die Regierung von links viel Kritik dafür einstecken, dass die Maßnahmen angeblich nicht weit genug gingen.

(pb/dpa)

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