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 . 07/03/2020. Dagenham, United Kingdom. Meghan Markle, the Duchess of Sussex , during a visit to Robert Clack School in Dagenham, United Kingdom, in support of International Womens Day. PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxHUNxONLY xPoolx/xi-Imagesx IIM-20868-0009

Eine Freundin von Herzogin Meghan hat Ärger am Hals. Bild: www.imago-images.de / Pool

Meghans beste Freundin bedroht Schwarze Bloggerin – und verliert Job

Jessica Mulroney, die beste Freundin von Herzogin Meghan, wurde von der Schwarzen Bloggerin Sasha Exeter beschuldigt, sie bedroht zu haben. Die kanadische Sendergruppe CTV stellte daraufhin Mulroneys Sendung "I Do, Redo" mit sofortiger Wirkung ein. Sie verlor auch ihren Job als Modeberaterin des kanadischen Kaufhauses "Hudson's Bay". Mulroney entschuldigte sich

Exeter machte den Streit, der den Drohungen voranging, am Donnerstag auf ihrem Instagram-Account öffentlich. Exeter sagte, Mulroney habe an ihrem allgemein gehaltenen Aufruf zur Unterstützung der "Black Lives Matter"-Bewegung "Anstoß genommen".

"Was dann geschah, war eine Reihe von sehr problematischen Verhaltensweisen und Eskapaden, die letztendlich dazu führten, dass sie mir am Mittwoch eine schriftliche Drohung schickte", erklärte Exeter.

Mulroney habe ihr, Exeter, gedroht, sie bei Firmen schlecht zu machen, die mit ihrem Blog zusammenarbeiteten. In einer Nachricht habe sie geschrieben:

"Ich habe auch mit Unternehmen und Menschen darüber gesprochen, wie Sie mich unfair behandelt haben. Sie glauben, dass Ihre Stimme zählt. Nun, sie zählt nur, wenn Sie sich freundlich ausdrücken und ohne die Menschen zu beschämen, die einfach versuchen zu lernen. Ich wünsche Ihnen viel Glück."

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Sasha Exeter (l.) machte Jessica Mulroneys Drohungen gegen sie öffentlich. Bild: screenshot instagram / dpa / watson-montage

Keine Rassistin, aber...

Diese Nachricht habe ihr große Angst gemacht, so Exeter. Mulroney sei keine Rassistin, aber:

"Sie ist sich ihres Reichtums, ihrer Macht und ihrer Privilegien aufgrund ihrer Hautfarbe sehr wohl bewusst, und das gab ihr das Selbstvertrauen, meinen Lebensunterhalt zu bedrohen."

Exeter vermutete, dass Mulroney den an niemand bestimmten adressierten Aufruf, die "Black Lives Matter"-Proteste zu unterstützen, auf sich bezogen habe. Die Bloggerin drückte außerdem ihr Befremden darüber aus, dass diese öffentlich nichts zu den Protesten gesagt habe, obwohl sie zu vielen anderen Themen stets Stellung bezogen habe – "und das, wo eine der berühmtesten Schwarzen Frauen der Welt ihre beste Freundin ist", fügte sie mit Blick auf Meghan Markle hinzu.

Mulroney gesteht: "Das war falsch"

Jessica Mulroney zeigte Reue. Noch am Donnerstagabend entschuldigte sie sich auf Instagram bei Exeter. Diese habe recht gehabt, als sie ihr vorwarf, sich nicht genug in die Debatte um Rassismus und Ungerechtigkeit einzumischen. "Wir, die wir eine Bühne haben, müssen sie nutzen und Stellung beziehen." Außerdem gestand sie die Drohungen indirekt ein: "Ich habe es persönlich genommen, und das war falsch."

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Please read my statement. It is from my heart.

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(om/mit Material von afp)

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