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Rome: Third global climate strike Third Global Strike for Climate, the third climate strike by Fridays for future a movement born from the initiative of Greta Thunberg saw thousands and thousands of people take to the streets in Rome and in other 180 Italian cities who have called loudly the urgent change in environmental policies. Rome Italy PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY PatriziaxCortelllessa

Foto von den Klima-Protesten in Rom. Bild: imago images/Pacific Press Agency

Du denkst, die Klimaproteste sind langsam vorbei? Dann zieh dir mal diese Bilder rein!

Die Sommerferien sind definitiv vorbei. Die Klimaproteste noch lange nicht. Aber schau selbst.

In Deutschland war es am Freitag eher ruhig: Zu den Klimastreiks kamen in Hamburg laut der Polizei 3200 Menschen, in München waren es 2000.

Kein Vergleich zu den 1,4 Millionen Klima-Demonstranten, die laut den Veranstaltern vor einer Woche in ganz Deutschland auf die Straße gegangen sind.

Falls du aber glaubst, die Klimaproteste würden an Kraft verlieren, solltest du dir die Bilder aus aller Welt von Freitag reinziehen.

Denn es kam wieder zu weltweiten Protesten. Zum Abschluss einer internationalen Streikwoche haben abermals Hunderttausende Menschen für mehr Klimaschutz protestiert. Am Samstag geht es übrigens in der Schweiz mit einer Klima-Demo weiter.

In Montreal, wo Greta Thunberg zuvor dem kanadischen Premier Trudeau die Meinung geigte, gingen am Freitag eine halbe Million Menschen auf die Straße. Das sah dann so aus:

Montreal

Noch eindrücklicher wird der Protest von Montreal, wenn man sich das folgende Zeitraffer-Video anschaut:

Laut Greenpeace Kanada haben sich allein in Kanada in verschiedenen Städten gegen 700.000 Menschen für ein Umdenken in der Umweltpolitik eingesetzt.

Rom

In Rom waren es nach Angaben der Organisatoren der Klimaschutzbewegung "Fridays for Future" mehr als 200.000 – und insgesamt in Italien mehr als eine Million.

Mailand

In Italien beteiligten sich besonders viele Menschen an den europäischen Kundgebungen. "Wir wollen eine heiße Pizza, aber keinen heißen Planeten", hieß es unter anderem auf den Protestschildern in Mailand, wo allein schätzungsweise 150.000 Teilnehmer zusammenkamen.

Neuseeland

Zum Auftakt des Freitags versammelten sich Zehntausende Menschen auch in Neuseeland vor dem Parlament in der Hauptstadt Wellington.

In Südkorea, Indien und Bangladesch gab es ebenfalls Proteste.

Den Haag

Im niederländischen Den Haag nahmen nach Schätzungen der Organisatoren später rund 35.000 vorwiegend junge Menschen an den Kundgebungen und der Demonstration durch die Stadt teil. Das waren weit mehr als erwartet. Wegen der Menschenmassen war der Hauptbahnhof für Stunden überfüllt.

Wien

Nach Angaben der Nachrichtenagentur APA demonstrierten auch in Österreich insgesamt 65.000 Menschen, die Veranstalter sprachen sogar von 150.000 Teilnehmern. An einer Kundgebung in Wien mit Zehntausenden Teilnehmern setzten sich auch die Wiener Sängerknaben für den Kampf gegen die Erderhitzung ein.

Stockholm

In Stockholm, der Heimat der schwedischen Klimaaktivistin Greta Thunberg, kamen nach Angaben der Organisatoren 60.000 Menschen zu einem Protestzug zusammen. Insgesamt waren Aktionen und Kundgebungen an mehr als 100 Orten in dem Land geplant. Auch in anderen Teilen Skandinaviens wurde protestiert, darunter an mehr als 20 Orten in Finnland, wo nach Polizeiangaben allein mindestens 5000 Menschen zu einem Protest rund um das Parlament in Helsinki zusammenkamen.

Philippinen

Mallorca:

Selbst auf der Ferieninsel Mallorca sind die Proteste angekommen. Die spanische Insel erlebte die größte Klimakundgebung seit Beginn von Fridays for Future. Mehr als 5000 Menschen beteiligten sich nach Polizeiangaben an der Demonstration in Palma.

Die Zusammenfassung der Klimaprotest-Woche:

(meg)

Viel Urlaub, wenig CO2: So gehts!

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