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FILE PHOTO: Accused killer, Bruce McArthur, a 66-year-old freelance landscaper appears in a photo posted on his social media account.  Facebook/Handout via REUTERS/File Photo     ATTENTION EDITORS - THIS IMAGE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY. NO ARCHIVES, NO RESALES.

Bruce McArthur wurde zu lebenslanger Haft verurteilt  Bild: Facebook/Handout via REUTERS

Weil er schwule Migranten tötete – Kanadischer Serienmörder bekommt lebenslänglich

Ein Landschaftsgärtner ist im kanadischen Toronto wegen acht Morden zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Der 67-jährige Bruce McArthur könne frühestens nach 25 Jahren wieder freigelassen werden, sagte Richter John McMahon am Freitag in der kanadischen Metropole.

McArthur habe keine Reue für seine Taten gezeigt, bemerkte der Richter. Der Landschaftsgärtner hatte gestanden, die acht Männer umgebracht und ihre Leichen zerstückelt zu haben. 

McArthur war vor einem Jahr festgenommen worden. Als die Polizei im Januar 2018 seine Wohnung stürmte, fand sie einen jungen Mann, der ans Bett gefesselt war. Er war unverletzt, hätte aber das neunte Opfer werden können, sagte Richter McMahon. 

Die zerstückelten Leichen von sieben seiner Opfer hatte der Gärtner in großen Blumenkübeln auf dem Grundstück einer Kundin versteckt. Die achte Leiche wurde ebenfalls auf dem Gelände entdeckt.

Die acht Männer waren in den Jahren 2010 bis 2017 verschwunden. Unter ihnen war ein ehemaliger Lebensgefährte McArthurs. Bei den anderen Opfern handelte es sich um zwei afghanische Einwanderer, zwei Flüchtlinge aus Sri Lanka, einen Iraner, einen Türken und einen obdachlosen Callboy.

Der Fall schockierte ganz Kanada, insbesondere unter Homosexuellen. Torontos Bürgermeister John Tory nannte McArthur ein "Monster, das Jagd auf die Stadt" gemacht habe. Richter McMahon sagte, der Gärtner habe es auf verwundbare Männer am Rande der Gesellschaft abgesehen, die mit ihrer Drogenabhängigkeit und ihrer heimlichen Sexualität rangen. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Mindeststrafe von 50 Jahren Gefängnis gefordert.

Toronto Police Det. Sgt. Hank Idsinga speaks to the media regarding an unidentified male believed to be connected to the Bruce McArthur case, during a press conference at the Toronto Police Headquarters in Toronto on Wednesday, April 11, 2018. Police have been trying to identify the remains of at least seven men found at a property McArthur used as storage for his landscaping business and say he targeted men he met through dating apps that cater to gay men, meeting them at bars in the

Torontos Police-Sergeant Hank Idsinga spricht vor der Presse über den Fall. Bild: The Canadian Press

Der Richter beschrieb die an den Leichen der Getöteten verübten Akte als "ganz und gar böse". Staatsanwälte erklärten, McArthur habe Fotos der Männer vor und nach den Morden gemacht. Die Leichen habe er in Posen arrangiert, etwa auf einem Pelzmantel liegend oder mit einer Zigarre im Mund, die Augen mit Klebstreifen offen gehalten.

McArthur hatte sich seine sexuelle Orientierung erst eingestanden, als er bereits über 40 Jahre alt war. Er verließ plötzlich seine Frau und zwei Kinder und zog 1997 nach Toronto. 2001 kam er erstmal mit dem Gesetz in Konflikt, als er einen Prostituierten mit einer Metallstange schlug. Ein psychiatrisches Gutachten unterstellte ihm damals "unterschwellige Ressentiments", stufte ihn aber als nicht gefährlich ein.

 (afp)

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