International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.
Police barricade a street near Jacksonville Landing in Jacksonville, Fla., Sunday, Aug. 26, 2018. Florida authorities are reporting multiple fatalities after a mass shooting at the riverfront mall in Jacksonville that was hosting a video game tournament. (AP Photo/Laura Heald)

Die Tat ereignete sich in einem Einkaufs- und Vergnügungszentrum im Zentrum von Jacksonville.  Bild: Will Dickey/The Florida Times-Union via AP

3 Tote und 11 Verletzte durch Schüsse bei Videospielturnier in Florida

27.08.18, 06:13 27.08.18, 11:37

Was ist passiert?

Ein Mann hat bei einem Videospiel-Turnier im US-Bundesstaat Florida das Feuer eröffnet und zwei Menschen getötet. Auch der mutmaßliche Schütze selbst ist tot, wie die Polizei der Stadt Jacksonville am Sonntagabend (Ortszeit) mitteilte. 

Wo ereignete sich der Vorfall?

Die Tat ereignete sich in einem Einkaufs- und Vergnügungszentrum im Zentrum von Jacksonville. Der Mann eröffnete das Feuer während eines "Madden 19"-Turniers, dabei messen sich Videospieler in einem American-Football-Spiel.

Auf einem Video, das von dem Wettbewerb stammen soll, hört man im Hintergrund Schüsse und Schreie.

Wie reagierte die Gaming-Szene auf den Vorfall?

Ryan Alemon, ein Spieler aus Texas, der an dem Turnier teilnahm, berichtete CNN von dem Vorfall. Als er die Schüsse hörte, habe er sich weggeduckt und sei dann zu den Toiletten gerannt. Er habe dort zehn Minuten lang ausgeharrt. "Ich bin immer noch schockiert. Ich kann kaum sprechen", sagte er.

Das in Deutschland ansässige SK Gaming bestätigte, dass sein Spieler "JoelCP_" in Sicherheit sei. "Unsere Gedanken sind bei allen, die Teil eines solch schrecklichen Vorfalls werden mussten", teilte SK Gaming mit.

Das Gamer-Team compLexity Gaming berichtete, einer ihrer Spieler sei leicht an der Hand verletzt worden und habe den Tatort verlassen können. Der Gamer Drini Gjonka meldete sich kurz darauf selbst über Twitter zu Wort: "Ich habe wahnsinniges Glück gehabt. Die Kugel hat meinen Daumen getroffen."

Wann gab es zuletzt eine ähnliche Attacke in dem Bundesstaat?

In Florida hatte es zuletzt mehrere Schießereien mit vielen Toten gegeben. Im Februar hatte ein 19-Jähriger an einer Schule in Parkland 17 Menschen erschossen. Im Juni 2016 tötete ein Schütze in einem Schwulenclub in Orlando 49 Menschen.

Überlebende der Schießerei von Parkland zeigten sich bestürzt über den Vorfall in Jacksonville. «Wieder einmal empfinde ich Schmerz und bin so wütend, wir können das nicht als unsere Realität akzeptieren», schrieb Delaney Tarr, eine der Organisatoren der Schüler-Kampange «March For Our Lives» (Marsch für unsere Leben), bei Twitter.

Der Präsident wurde am Sonntag über den tödlichen Vorfall in Jacksonville unterrichtet, wie seine Sprecherin Sarah Sanders mitteilte. Eine Reaktion von Trump gab es zunächst nicht.

(ak/al/pb/afp/dpa)

Noch mehr News auf watson:

Eine Halbzeit mit Kevin Kühnert: "Keine natürliche Grenze nach unten für die SPD"

"Ich glaube, Lindner war frustriert" – Renate Künast über Streit in der Opposition 

Heute wird das bayerische Polizeigesetz verabschiedet – 4 Fragen und Antworten

"Wir sind hier, wir sind queer" – so war der Tuntenspaziergang in Berlin

Abonniere unseren Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Diese Karte zeigt die 50 gefährlichsten Städte der Welt

New York hat soeben das erste Wochenende ohne Schießerei seit 25 Jahren erlebt. Obwohl das zuletzt 1993 vorkam, gehört New York nicht zu den gefährlichsten 50 Städten der Welt.

Sie ist ziemlich schön – aber eben auch schön gefährlich: Als tödlichste Stadt 2017 gilt die mexikanische Feriendestination Los Cabos. Insgesamt 365 Tötungsdelikte verzeichnete die Großstadt mit 328.245 Einwohnern. Das ergibt den weltweiten Höchstwert von 111,33 Tötungsdelikten pro 100.000 Einwohner. …

Artikel lesen