International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.
ARCHIV - Eine Medaille mit dem Konterfei von Alfred Nobel ist am 08.12.2007 im Nobel Museum in der Altstadt von Stockholm zu sehen. (zu dpa «Gerüchte um die Nobelpreise - und was richtig ist» vom 02.10.2017) Foto: Kay Nietfeld/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ | Verwendung weltweit

Bild: dpa (Symbolbild)

Literaturnobelpreis wird nach Belästigungsvorwürfen 2018 nicht vergeben

In diesem Jahr wird wegen der Krise in der Schwedischen Akademie kein Literaturnobelpreis vergeben. Das teilte das Jury-Gremium am Freitag mit. (Mitteilung der Nobelstiftung)

Die Berichterstattung über die Akademie macht gerade jedem Drama Konkurrenz. Es geht um sexuelle Belästigung, Vetternwirtschaft und Geheimnisverrat.

Die Preisvergabe wird nicht zum ersten Mal abgesagt, zuletzt wurde der Nobelpreis von 1940 bis 1943 wegen des Zweiten Weltkriegs überhaupt nicht vergeben. Die jahrhundertealten Statuten der Akademie lassen auch zu, in diesem Fall im Folgejahr zwei Nobelpreise zu verleihen. Das hat die Akademie in der Vergangenheit bereits mehrmals getan. 

Umfrage

Kein Literaturnobelpreis in diesem Jahr - egal oder bedeutsam?

  • Abstimmen

29

  • Egal. Ich hab den Artikel einfach so gelesen.14%
  • Bedeutsam! Ich freue mich immer auf die Verkündigung24%
  • Hauptsache, die räumen da mal auf31%
  • Aber der Imageschaden wird bleiben24%

In der Erklärung hieß es, die Entscheidung sei angesichts des zahlenmäßig geschrumpften Gremiums und des zurückgegangenen öffentlichen Vertrauens in die Akademie getroffen worden. 

(pb/ap/dpa)

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Tausende Iraker bei Trauerzug für iranischen General Soleimani

Tausende Iraker haben an einem Trauerzug für den ranghohen iranischen General Ghassem Soleimani teilgenommen, der auf Anordnung von US-Präsident Donald Trump bei einem Raketenangriff getötet wurde.

An der Prozession nahmen am Samstag unter anderem der geschäftsführende irakische Regierungschef Adel Abdel Mahdi und weitere hochrangige Politiker teil. Soleimani, Kommandeur der iranischen Al-Kuds-Brigaden, war in der Nacht zum Freitag bei dem Angriff nahe dem Flughafen von Bagdad getötet …

Artikel lesen
Link zum Artikel