International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.
Flugzeug Schwul Diskriminierung

Bild: imago/twitter facebook

Airline zwingt ein schwules Paar, Plätze zu räumen – für ein Hetero-Paar

01.08.18, 19:30

Und wieder eine Meldung aus der Reihe: Unüberlegt und vielleicht nicht böse gemeint – trotzdem wäre so etwas Heteros wohl nicht passiert...

US-Amerikaner David Cooley und sein Freund waren auf dem Weg von New York nach Los Angeles, hatten sich im Flugzeug bereits auf die ihnen zugewiesene Plätze gesetzt, als ein Flugbegleiter auf sie zukam, um sie zu bitten, die Sitze wieder frei zu geben.

Sie sollten sich von ihren "premium seats" in den günstigeren Teil des Fliegers setzen, da ein anderes Pärchen gerne zusammen säße, erzählte David am Mittwoch. "Ich habe erklärt, dass wir ebenfalls ein Paar seien und gerne beieinander sitzen würden." Doch das änderte nichts. Sie sollten die Plätze räumen oder gleich das Flugzeug verlassen, soll der Airline-Mitarbeiter gesagt haben.

"Wir konnten das Gefühl der Demütigung nicht für einen so langen Flug ertragen und und haben die Maschine verlassen", sagt David. "Ich kann nicht glauben, dass eine Fluglinie heutzutage einem Heteropaar den Vorzug vor einem homosexuellen Paar gibt."

Der Vorfall

Die Geschichte schürte Wut in der LGBTQ-Community, die sich bei der betroffenen "Alaska Airline" beschwerte. Die Fluglinie erklärte, es habe sich hierbei um ein schlichtes Missverständnis gehandelt und entschuldigte sich. Das Unternehmen hätte eine "Null-Toleranz-Grenze für Diskriminierungen aller Art".

Die Entschuldigung

David nahm die Entschuldigung an

(jd)

LGBTQ-Rechte: So war der Tuntenspaziergang durch Neukölln

Video: watson/Felix Huesmann, Lia Haubner

Was die LGBTQ-Community auch beschäftigt

Ein Plakat reichte: Moskaus Polizei hat LGBTQ-Aktivist Tatchell festgenommen

Trans-Menschen gelten medizinisch nicht mehr als psychisch gestört

"Queer Eye": Die Umstyling-Show der Herzen meldet sich mit Trailer zurück 😍

"Wir sind hier, wir sind queer" – so war der Tuntenspaziergang in Berlin

Abonniere unseren Newsletter

1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • HausofEdwards 02.08.2018 09:18
    Highlight Eine absolute Frechheit. Manche mögen sagen, dass dies keine große Sache sei und sie sich einfach hätten umsetzen sollen.
    Absolut nicht! Ich wäre auf jeden Fall sitzen geblieben und hätte mich nicht weg bewegt. Ganz zu schweigen davon wie unverschämt es ist, dass das Hetero Pärchen darauf bestanden hat diese Sitze zu bekommen... besonders nachdem klar wurde, dass es sich bei den Männern ebenfalls um eine Pärchen handelte! Wie wenig Respekt kann man für andere Menschen übrig haben. Traurig.
    2 0 Melden

++ UN-Bericht: Noch immer bis zu 30.000 "IS"-Kämpfer in Syrien ++

Alle News zu Syrien findest du hier:

14.08. 07:28 Uhr: Trotz militärischer Erfolge gegen den sognenannten Islamischen Staat (IS) zählt die Terrormiliz in Syrien und im Irak einem neuen UN-Bericht zufolge dort noch immer 20.000 bis 30.000 Kämpfer.

Diese seien etwa gleichmäßig auf beide Nachbarländer verteilt, heißt es in einem Bericht einer Expertengruppe am Montag. Diese befasst sich mit der Einhaltung von Sanktionen und erstattet dem UN-Sicherheitsrat regelmäßig Bericht über den "IS" und Al-Qaida.

Im April hatten die USA …

Artikel lesen