International

Trump und Kim Jong Un in Singapur eingetroffen – Treffen am Dienstag

Nordkoreas Staatschef Kim Jong Un ist am Sonntag in Singapur eingetroffen, wo er sich am Dienstag mit US-Präsident Donald Trump treffen will.

Singapurs Außenminister Vivian Balakrishnan begrüßte den Gast aus Nordkorea am Flughafen Changi und veröffentlichte ein Foto der Begegnung auf Twitter.

Die Ankunft:

US-Präsident Donald Trump landete am Abend (Ortszeit).

Der historische Gipfel zwischen Kim und Trump findet am Dienstag statt.

Erwartet wird ein Abkommen zur nuklearen Abrüstung Nordkoreas. Im Gegenzug könnten die USA ihre strikten Sanktionen gegen das Land senken. Trump fordert dafür aber erhebliche Vorleistungen. 

Kim hatte zuletzt eine Atomtestanlage in seinem Land sprengen lassen.

Unter Beobachter war bis zuletzt, ob es auch einen formellen Friedensschluss des Korea-Kriegs geben könnte. Seit 1953 herrscht am ersten Konflikt des Kalten Kriegs Waffenstillstand. 

Ein mögliches Friedensabkommen würde auch die geopolitische Situation in der Region verändern. Sowohl Russland als auch China unterhalten enge Kontakte zu Nordkorea, beide Staaten sehen die koreanische Halbinsel als ihr Interessengebiet an. Russland hatte zuletzt seinen Außenminister Sergej Lawrow nach Nordkorea entsandt, China hatte Nordkoreas Staatschef Kim zwei Mal nach Peking geladen.

(per/dpa/afp) 

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Trump sagt: "Ich bin der Auserwählte" – und er meint es ernst

Kein Witz: Der US-Präsident glaubt, er sei von Gott auserkoren.

Seit dem Rücktritt von Sarah Huckabee Sanders sind die Presse-Briefings der Trump-Regierung gestrichen. Stattdessen spielt sich auf dem Rasen vor dem Weißen Haus regelmäßig folgende absurde Szene ab: Vor dröhnenden Helikopterrotoren brüllen Reporter dem Präsidenten Fragen zu – und dieser brüllt zurück.

Am vergangenen Mittwoch war nur eines noch absurder als die Szenerie: die Antworten des Präsidenten. Auf die Frage, wie es im Handelskrieg mit China weitergehe, entgegnete Trump: "Ich bin dazu …

Artikel lesen
Link zum Artikel