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In this Aug. 17, 2018, photo, Lee Soo-nam, 76, shows photos of his brother Ri Jong Song in North Korea during an interview at his home in Seoul, South Korea. Lee is among about 200 war-separated South Koreans and their family members who are crossing into North Korea for heart-wrenching meetings with relatives they haven’t seen for decades. The week-long event beginning Monday, Aug. 20, 2018, at North Korea’s Diamond Mountain resort come as the rival Koreas boost reconciliation efforts amid a diplomatic push to resolve the North Korean nuclear crisis. (AP Photo/Ahn Young-joon)

Lee Soo-nam ist mittlerweile 76 Jahre alt. Er hält ein Foto seines Bruders Ri Jong Song, den er seit der Teilung der koreanischen Halbinsel nicht mehr gesehen hat. Bild: Ahn Young-joon/AP

Nordkorea erlaubt Familienzusammenführung – für 11 Stunden

20.08.18, 06:24 20.08.18, 07:20

Endlich dürfen sie ihre Familienangehörigen wiedersehen – wenn auch nur für kurze Zeit: 89 Südkoreaner sind am Montagmorgen vom Küstenort Sokcho nach Nordkorea aufgebrochen, um dort ihre, seit dem Koreakrieg (1950-53) getrennt von ihnen lebenden Verwandten zu treffen.

Zu diesen Szenen kam es 2016 bei der letzten Familienzusammenführung auf der koreanischen Halbinsel:

Video: YouTube/AJ+

Das Verhältnis von Nord- und Südkorea:

Die koreanische Halbinsel ist seit dem Ende des Korea-Kriegs 1953 geteilt. Das abgeschottete Nordkorea wird totalitär geführt und gilt als einer der am schwersten zugänglichen Staaten der Erde. Südkorea ist dem westlichen Beispiel gefolgt und wird demokratisch regiert. Die getrennten Familien haben de facto keine Möglichkeiten zum Kontakt.

(pb/dpa)

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